Mitternachtsspitzen
Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

...mehr

gemeldet am: 23.04.2017 17:04

Auf ins Abenteuerland!

Das Leben ist ein Abenteuer, welches uns immer wieder neue Möglichkeiten bietet - wir müssen sie nur sehen. Der ENGEL DES ABENTEUERS hilft uns dabei.

Ergreifen wir die Gelegenheit und schlagen wir Wege ein, die uns wunderbare Erfahrungen bereiten werden. Wir können unseren Engel darum bitten, aufmerksam zu sein und uns auf diesem Weg zu begleiten.

Erforschen wir alles für uns Neue mit MUT und BEGEISTERUNG!

Nickname 23.04.2017, 17.17| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE

Immer einen Triumph im Ärmel


"Der Oppositionsführer wurde von vielen Anfängern (Anhängern) umjubelt." (Die Fortgeschrittenen blieben wohl eher skeptisch)


***


Und alle Mann ab in den Zoo: "Die beiden Politiker werden noch immer von Gorillas (Guerillas) festgehalten."


***


"Die Welt hofft auf einen sofortigen Trüppenruckzuck." (Auf einen was??)


***


Nichts gemeinsam: "Man sollte sich davor hüten, Gysi und BSE gleichzusetzen!" (PDS)


***


"Vergessen Sie, mich daran zu erinnern."


***


Triftiger Grund: "Angeklagter, im Bahnhofswartesaal haben Sie sich in eine Schlägerei mit einem Mann eingelassen. Kurze Zeit später gingen Sie weg, kamen aber gleich darauf wieder und fingen von Neuem an, ihn zu schlagen. Warum?" "Weil ich erfahren hatte, dass mein Zug fünfzehn Minuten Verspätung hat."


***


Plakat in einer Buchhandlung: "Lesen Sie diesen wunderschönen Roman, bevor die Filmindustrie ihn verhunzt!"



Nickname 23.04.2017, 17.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Trend - Scout

In der Vermittlung seit 20.04.2017


• Mischling


• Rüde / kastriert


• geboren ca. 01.2016


• Schulterhöhe: ca. 35 cm


• Scout ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU-Pass.


******************


Beschreibung von SCOUT


Hallo liebe Hundefreunde,


Mein Name ist SCOUT und ich bin ein Mischlingsrüde. Meine Schulterhöhe beträgt ca. 35 cm und bin daher ein kleiner, aber kräftig gebauter Vertreter meiner Art. Mein momentaner Wohnsitz ist das Tierheim Herzsprung, aber das soll sich möglichst rasch ändern. Ich suche pfotenringend nach lieben Menschen, die mich bei sich aufnehmen und mir ein schönes, dauerhaftes Zuhause schenken.


Was gibt es über mich zu wissen? Na ja, ich sehe wohl ganz hübsch aus, aber auch mein Charakter ist, wie meine Pflegerinnen immer sagen, einfach bezaubernd. Okay, ich muss zugeben, das ich anfangs gegenüber fremden Menschen noch schüchtern reagieren kann, aber sobald ich mich von Eurer Freundlichkeit überzeugt habe, werdet Ihr mich nicht mehr so schnell los. Denn meine Leidenschaft ist das Schmusen und Kuscheln. 


Aber ich bin beileibe kein „Couchpotato“, sondern meinem Alter entsprechend ein aufgeweckter und bewegungsfreudiger Hundemann. Gemeinsame Spaziergänge, Tobespiele mit meinen Zweibeinern, Erkundungsrunden und über Wiesen zu tollen, das alles mache ich mit Begeisterung.


Sicher gibt es für mich noch einiges zu lernen, aber mithilfe meines oder meiner Menschen fällt mir das leicht. Mit meinen Artgenossen komme ich sehr gut zurecht und kann daher auch gern als Zweithund in meinem neuen Zuhause leben.


Wenn Sie denken, ich könnte gut in Ihre Familie passen, dann lernen Sie mich doch einmal persönlich kennen!


http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 23.04.2017, 16.56| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

Das ist super - zur Nachahmung bestens empfohlen!

©mariakraynova – Shutterstock


Alle öffentlichen Kantinen in Portugal sind seit diesem Monat gesetzlich dazu verpflichtet, vegane Speisen anzubieten.


Dieser Beschluss ist das Ergebnis einer Petition der vegetarischen Gesellschaft in Portugal, die über 15.000 Menschen unterschrieben haben. Sie wurde im letzten Jahr im Parlament diskutiert und ein entsprechendes Gesetz am 3. März dieses Jahres von einer Mehrheit bestätigt. Schulen, Universitäten, Krankenhäuser, Gefängnisse und andere öffentliche Einrichtungen müssen demnach innerhalb der nächsten sechs Monate Speisen ohne Tierprodukte in ihren Menüplan aufnehmen.


Nuno Alvim von der Associação Vegetariana Portuguesa bezeichnet den Entschluss als einen »wichtigen Durchbruch«. Es handle sich um das erste portugiesische Gesetz, das die pflanzliche Ernährung explizit erwähnt. »Es wird die Vielfalt der Essgewohnheiten fördern und mehr Menschen dazu animieren, Speisen ohne Tierprodukte zu wählen, da sie jetzt besser verfügbar sind.« Er geht davon aus, dass diese Entwicklung einen bedeutenden Einfluss auf die Gesundheit der Bevölkerung, aber langfristig auch auf die Tiere und die Umwelt haben wird.


Der portugiesische Vorstoß ist außerordentlich zu begrüßen. Wir hoffen, dass die Parlamente anderer Staaten ebenfalls die Notwendigkeit erkennen, pflanzliche Ernährungsweisen mit der entsprechenden Gesetzgebung zu fördern – der Gesundheit, der Umwelt und den Tieren zuliebe.


https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/portugal-vegane-speisen-in-kantinen-pflicht

Nickname 23.04.2017, 16.21| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: PRO ANIMALE

Da stand Predig auf und petrete


Frommer Wunsch: „….sondern erlöse uns von dem Pöbel.“(Bösen, Übel)


***


„Gottes Regieanweisung gilt noch immer: Sechs Tage sollt ihr schlafen, am siebenten ausruhen!“ (schaffen)


***


Er muss es ja wissen: „Ob es nun ein Leben nach dem Tode gibt, darüber informiert jetzt der erfahrene Theologe Jürgen Moltmann.“


***


„Bevor wir uns um den Tisch des Herrn sammeln, singen wir 229: Kommt mit Gabeln und Lobgesang!“ (Gaben)


***


„Kehrt mit seiner Säge ein in jedes Haus…“ (seinem Segen)


***


In flagranti: „Der Herr hat uns im Schlaf erwischt.“ (erfrischt)


***


Besser als nichts: „Während der Kollekte sammeln wir das nächste Lied ein.“


***


„Ich sage euch: Es werden Blinde lahmen und Aussätzige Tauben sehen und rein werden, aus, äh, die Aussätzigen und die Tauben werden was hören.“


Allen einen sinnesfrohen Sonntag!



Nickname 23.04.2017, 07.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Wie der Name sagt? Das wäre schön!


Vermittlungsnummer: 17/415

Rasse: Labrador - Mix

Sonstiges: Ich suche ein Gnadenplätzchen

Geburtsdatum: 06/2005

Im Tierheim seit: 14.02.2017

Geschlecht: männlich


LUCKY wurde gefunden. Er ist ein absolut liebenswerter und menschenbezogener Hundemann. Auch mit seinen Artgenossen versteht er sich gut.


Der hübsche und freundliche Rüde hat, aufgrund neurologischer Ausfälle, Schwierigkeiten beim Laufen. Er wünscht sich deshalb ein ebenerdiges Zuhause und liebevolle Zweibeiner mit viel Zeit, die gut auf ihn aufpassen. Über einen eingezäunten Garten würde er sich auch sehr freuen. Auf seinen Bewegungsapparat wird er bei uns im Tierheim lebenslang kostenlos behandelt.


Möchten Sie Lucky ein schönes endgültiges Zuhause geben? Er wartet im Gruppenhaus auf seine neuen Menschen. Wenden Sie sich auch gern telefonisch unter 030 / 76 888 204 an seine Tierpfleger.


***********************************


Bitte beachten Sie:


Wir können unsere Tierdatenbank leider nicht täglich aktualisieren. Wenn Sie sich für dieses Tier interessieren, fragen Sie bitte möglichst vor einem Besuch telefonisch bei uns nach, ob das Tier noch im Tierheim ist oder bereits vermittelt wurde.

 

Sofern oben keine direkte Kontaktnummer angegeben ist, wenden Sie sich dazu bitte an die 030 / 76 888-0.


Bitte geben Sie dabei unbedingt die Vermittlungsnummer und die Tierart (Hund, Katze, Kleintier etc.) an.
Vielen Dank!


http://www.tierschutz-berlin.de/nc/tierheim/tiervermittlung/hunde.html

Nickname 22.04.2017, 13.27| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Yoshi will nach Hause (nicht nur telefonieren)!

Vermittlungs – Nr.: 17/51


Rasse: Dackel – Mix


Geburtsdatum: 06/2011


Im Tierheim seit: 08.01.2017


Geschlecht: männlich / kastriert


*************************


Yoshi kam leider schon zum zweiten Mal zu uns zurück, weil er gegenüber seinen Besitzern seine Zähne eingesetzt hat. Der hübsche kleine Rüde ist selbstbewusst und menschenbezogen.


Er wünscht sich einen hundeerfahrenen, souveränen Zweibeiner, der sicher Entscheidungen trifft und dem Hund zeigt, dass er nicht die Verantwortung übernehmen muss.


Unser Yoshi ist stubenrein, kennt das Mitfahren in Auto, Bus und Bahn und bleibt problemlos allein zu Hause. Mit seinen Artgenossen kommt er grundsätzlich gut aus, manche Rüden sind ihm allerdings weniger sympathisch. Seine neuen Menschen sollten bereits Erfahrung mit schwierigeren Hunden haben und von Anfang an konsequent mit ihm umgehen, damit er sich nicht dafür zuständig fühlt, über Ressourcen wie Futter und Spielzeug zu wachen und seinen Zweibeiner zu beschützen. Kinder sollten nicht mit im Haushalt leben.


Sind Sie vielleicht der richtige Mensch für Yoshi? Er wartet im Struppi-Haus auf ein schönes endgültiges Zuhause.

Seine Tierpfleger erreichen Sie auch telefonisch unter 030 / 76 888 156.


http://www.tierschutz-berlin.de/nc/tierheim/tiervermittlung/hunde.html


Bitte beachten Sie:


Wir können unsere Tierdatenbank leider nicht täglich aktualisieren. Wenn Sie sich für dieses Tier interessieren, fragen Sie bitte möglichst vor einem Besuch telefonisch bei uns nach, ob das Tier noch im Tierheim ist oder bereits vermittelt wurde.

Sofern oben keine direkte Kontaktnummer angegeben ist, wenden Sie sich dazu bitte an die 030 / 76 888-0.

Bitte geben Sie dabei unbedingt die Vermittlungsnummer und die Tierart (Hund, Katze, Kleintier etc.) an.
Vielen Dank!

Nickname 19.04.2017, 17.12| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

Schadenfreude - reinste Freude!

Das Thema Aussetzen von Haustieren ist an sich überhaupt nicht lustig; und ich vertrete die Meinung, dass den Menschen, die es tun, Gleiches mit Gleichem vergolten werden sollte: Irgendwo in der Einöde an einen Baum oder an die Leitplanke einer Autobahn gebunden, ohne einen Tropfen Wasser der sengenden Sonne ausgeliefert - und erst in allerletzter Sekunde gerettet (was vielen der ausgesetzten Tieren leider nicht vergönnt ist). Über die folgende Geschichte musste ich aber doch schmunzeln:


Ein Mann will die Katze seiner Frau heimlich loswerden und beschließt, sie auszusetzen. Er nimmt sie mit ins Auto, fährt zwanzig Häuser weit, setzt die Katze aus und fährt heim. Zehn Minuten später ist die Katze auch wieder da. "Na gut", denkt sich der Mann, "war vielleicht ein wenig zu kurz, die Strecke". Er setzt sich wieder mit der Katze ins Auto, fährt fünf Kilometer weit und setzt sie aus. Zwanzig Minuten später ist die Katze wieder zu Hause. "Jetzt reichts!", denkt sich der Mann, nimmt die Katze mit ins Auto und fährt 20 Kilometer, dann durch den Wald, über eine Brücke, rechts, links und setzt die Katze dann schließlich mitten im Wald auf einer Lichtung aus. Eine halbe Stunde später ruft der Mann zu Hause an. "Ist die Katze da?" fragt er seine Frau. "Ja natürlich, warum?" "Hol sie doch mal ans Telefon, ich habe mich verfahren!"


Ich bin sicher, die Katze hat ihm den Heimweg erklärt - denn anders als Menschen tragen Tiere uns nichts nach und verzeihen uns  alles.


Nickname 19.04.2017, 16.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

Zu wahr, um schön zu sein!

Nicht nur die lieben Kleinen, sondern auch gestandene Erwachsene haben ab und zu mit unserer schönen Muttersprache ihre liebe Not und schreiben im Eifer des Gef(l)echts so allerhand daher. Hier ein paar hübsche Beispiele aus dem Versicherungs(un)wesen. Viel Vergnügen!

Halbe Sache:
"Ich bin noch nicht mit Glied (Mitglied) in Ihrer Versicherung."

***

Hoch explosiv:
"Bitte übersenden Sie mir Ihre Tarifunterlagen mit Leistungsdyamit (dynamik)."

***

"...oder können Sie mir sagen, welche zuständige Stelle dafür zuständig ist, mir zu sagen, an wen ich mich wenden kann?"

***

Mieser Trick:
"Ihr Herr H. hat mir Ihre Versicherung damals unter sehr merkwürdigen Umständen angedreht. Ich war besoffen!"

***

Faule Ausrede:
"Der Versicherungsvertrag gilt nicht. Meine Unterschrift ist unleserlich."

***

Umsonst bezahlt:
"Ich liege mit dem gewählten Tarif verkehrt. In letzter Zeit bin ich überhaupt nicht richtig befriedigt worden."

Allen Lesern einen
zufriedenstellenden Feierabend!

Nickname 18.04.2017, 17.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Zum Abendbrot: Alles hat seinen Preis

Der selbst ernannte Stadtcasanova hat es endlich geschafft, die zwar bildhübsche, aber scheinbar sehr schüchterne Elfie zum Essen einzuladen. Er dachte dabei eigentlich eher an einen kleinen Imbiss; aber Elfie bestellt sofort Lachs, Minestrone, eine Portion Kaviar, Hummercocktail, dann eine Rehkeule und dazu den feinsten Champagner.


Meint der Schönling:
"Donnerwetter, Sie langen aber tüchtig zu. Speisen Sie auch immer so vornehm und so viel, wenn Ihr Vater Sie zum Essen einlädt?"


"Nö", erwidert Elfie, "aber der will mich ja auch hinterher nicht vernaschen."


Allen einen delikaten Abend

und guten Appetit!


Nickname 17.04.2017, 18.30| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Zum Osterbrunch die Gretchenfrage

Jeder kennt den Osterhasen, und jeder freut sich auf ihn. Der Osterhase ist das bekannteste Symbol der Osterzeit, denn er bringt die Ostereier und all die anderen süßen Leckereien am Ostersonntag!

Aber wo kommt der Osterhase her?

Das ist leider nicht so ganz klar. Eine mögliche Erklärung besagt, dass der Hase das Symbol der Fruchtbarkeitsgöttin Eostre war. Da der Hase sich gerne so rapide vermehrt, lag die Verbindung ja schon irgendwie nahe. Und da Ostara, das Fest der Eostre, im Frühling gefeiert wird und mit der Christianisierung zu Ostern wurde, bot sich der Hase als Oster-Symbolik auch irgendwie an. Da wurde der Hase mehr oder minder von der christlichen Kirche in die ganze Geschichte und Mythologie um Ostern herum integriert. Es gibt genügend Beispiele in der Kunst und Architektur aus der Antike, in welchem der Hase als Sinnbild von Leben und Wiedergeburt gilt. Auch hier machte sich die Kirche die bisherige Ikonographie zunutze und setzte ab dem späten Mittelalter und danach den Hasen zu Ostern als Sinnbild für die Wiederauferstehung Christi ein.

Eine richtige Erwähnung des Osterhasens gab es aber erst am Ende des 17. Jahrhunderts und zwar ausgerechnet von einem Mediziner, der davor warnte, zuviele Eier zu essen. So richtig populär wurde der Osterhase auch erst zweihundert Jahre später; als Spielzeugfiguren, bebilderte Osterhasen-Bücher und natürlich Schokoladen-Osterhasen auftauchten, konnte sich niemand mehr dem Einfluß den kleinen niedlichen Hopplers entziehen.



Und wieso bringt der Osterhase die Ostereier?

Genau betrachtet hat der Osterhase diesen Job noch gar nicht so lange. Wie erwähnt bringt der Osterhase erst seit dem 17. Jahrhundert die Ostereier vorbei. Davor waren es andere Tiere; je nach der Region war es entweder ein Fuchs oder ein Kuckuck, ein Storch oder ein Ostervogel. Mitunter sogar die Kirchtumglocken – in den Vogesen hieß es, daß die Glocken am Gründonnerstag nach Rom fliegen, um dort die Ostereier zu holen. Wenn sie dann am Karsamstag zurückkommen, lassen sie die Ostereier über den Gärten und Feldern der Einwohner fallen, wo die Kinder sie finden können. (Nach Römischem Ritus werden die Kirchenglocken zwischen Gründonnerstag und der Osternacht aus Zeichen der Trauer nicht geläutet.)

Eier galten schon im alten Babylonien, Ägypten und Persien als Symbol für Fruchtbarkeit und erneutes Leben. Auch hier liegt die Verbindung mit der christlichen Symbolik nahe. Es ist also durchaus denkbar, daß im Fall von Osterhase und Ostereiern einfach zwei verschiedene Ideen, die trotzdem dasselbe ausdrücken, zusammenkamen und seitdem dafür sorgen, daß der Osterhase die Ostereier bringt.


Nickname 17.04.2017, 11.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Häschen, hüpf!


„Schnell lauf ich aus dem Bau hinaus,

hierhin, dorthin, geradeaus,

schlage Haken, bleibe steh´n,

noch ist weiter nichts zu seh´n.

Ich genieße die Welt,

von der Sonne erhellt,

bin Nahrung und Kraft für viele hier,

erneu´re mich schnell in meinem Revier.


Das Geheimnis der Fruchtbarkeit

Schenkt mir heiteres Geleit,

so kann ich dienen, in Frieden leben,

halt´ nichts fest, bleib´ nirgendwo kleben.

Ich warne dich vor Gefahr,

das ist ja wohl klar!


Bei Mondschein kann ich dich führen

Und dir zeigen geheime Türen.

Kreativ sind meine Weisen

Auf dem Weg der langen Reisen –

Oberirdisch, untendrunter,

im Leben geht´s mal rauf, mal runter,

bleib´ in der Liebe und stets munter.

Gib dich ruhig der Liebe hin,

darin liegt der Glücksgewinn!“

 

JEANNE RULAND




Das nenne ich perfektes Timing: Pünktlich zum Osterfest kommt der Hase als Krafttier angehoppelt. Das ist kein Zufall, denn bei den Kelten war der Hase der Göttin Ostara, als Zeichen der Fruchtbarkeit und des wieder aufkeimenden Lebens im Frühjahr, zugeordnet. Im Christentum gilt er als Symbol für die Wandlung und Auferstehung, da er je nach Jahreszeit seine Fellfarbe verändern kann. Bei den Schamanen kann er für Seelenanteile stehen, die man zum Beispiel durch ein traumatisches Erlebnis verloren hat- also für Liebe, Zärtlichkeit, Sanftheit, Hingabe und Intuition.


Hase oder Kaninchen hoppeln in unser Leben, weil sie uns an den zarten, weichen, liebe- und vertrauensvollen Teil in uns erinnern wollen. Unser Alltag mit seiner Arbeit fordert oftmals Härte von uns, Aktion und Reaktion. Wir vergessen darüber nur allzu oft, uns um unsere Herzensangelegenheiten und unser Seelenheil zu kümmern. Damit erschöpfen wir unsere Liebe. Ehe wir es uns versehen, ist sie aus unserem Leben verschwunden und wir finden sie nicht mehr wieder. Deshalb ist es wichtig, dass wir  uns Zeit nehmen für die Dinge und Menschen, die uns am Herzen liegen. Es sind die kleinen Dinge, die unsere Herzen wieder aufgehen lassen; welche, das entscheidet jeder für sich, der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wenn wir glücklich und von der Liebe erfüllt sind, lässt sie uns Flügel wachsen und wir können die alltäglichen Angelegenheiten viel leichter nehmen.


Als Mondtier kennt der Hase die krummen, verschlungenen Wege des Lebens und hilft uns, die Angst vor Nähe und möglichen Gefahren zu überwinden.


Hase und Kaninchen zeigen uns den Weg zur Herzensweisheit, zur Heilung und zum Frieden mit uns selbst und mit der Welt.


***************************


AFFIRMATIONEN:


„Ich öffne mein Herz und gebe mich vertrauensvoll der Liebe hin.“


„Mein Herz verströmt seine heilende Kraft in die Welt.“


„Mein Herz erblüht wie eine Rose.

Der zarte Duft meiner Seele

erfüllt die Welt mit Freude und Glück.“



Ich wünsche allen, die hier lesen,

weiterhin ein friedliches und vergnügtes Osterfest!

Nickname 16.04.2017, 21.29| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Jeanne Ruland

Hochprozentiges bei Sonnenaufgang


Ich erinnere mich, wie mir meine ostpreußische Omi von folgendem Brauch erzählte: In ihrem Heimatstädtchen Barten gab es ein Flüsschen, zu dem sie als junges Mädel mit ihren Freundinnen zum "Osterwasser holen" ging. Das war eine Tradition für die holde Weiblichkeit in der Ortschaft. Dabei gingen die Frauen und Mädchen am Morgen des Ostersonntags bei Sonnenaufgang los, um Wasser vom Brunnen, Bach oder oder Fluss zu holen. Dem Osterwasser wurden besondere Eigenschaften zugeschrieben. Neben seiner heilenden Kraft wurde ihm auch eine Förderung der Fruchtbarkeit nachgesagt. Wenn verheiratete Frauen sich also mit dem Osterwasser wuschen, sollten sie schneller schwanger werden. Für junge Mädchen hieß es, dass das Osterwasser ihre Schönheit zum Vorschein bringen würde. Und wenn eine gerade frisch verliebt war, sollte sie das Osterwasser auf den Mann oder Burschen ihrer Träume sprenkeln, der dann die Zuneigung erwidern würde.



Je nach Region gab es dabei aber ein Hindernis: Der Kniff an der Sache war, beim Osterwasser holen entweder nicht gesehen zu werden oder aber kein Wort auf dem Hin- und Rückweg zu sprechen, sonst würde das Osterwasser seine Wirkung verlieren. Stellen Sie sich bitte eine Horde von pausenlos schnatternden Teenagern vor, die plötzlich für längere Zeit stillschweigen sollen. Eine echte Herausforderung! Erschwert wurde das Unterfangen durch den männlichen Teil der Bevölkerung im Ort. Die Herren der Schöpfung versuchten nämlich, die Frauen und Mädchen beim Osterwasser holen zu erwischen oder auf dem Rückweg ins Gespräch zu verwickeln.



Heutzutage gibt es das "Osterwasser" immer noch, es wird aber nur noch selten auf die traditionelle Weise geholt. Das lässt sich denken - versuchen
Sie mal, eine Fünfzehnjährige am Feiertag in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett zu holen, nur wegen ein paar Schlucken Wasser! Deswegen ist "Osterwasser" inzwischen ein Synonym für einen guten Schnaps, der beim Osterfestmahl zu sich genommen wird. Na dann, wohl bekomm´s!


Nickname 16.04.2017, 05.30| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Ein österlicher Fall für die Gewerkschaft


Die Mutter sitzt abends spät noch in der Küche und färbt die Ostereier, ganz heimlich hinter verschlossener Tür.


Der kleine dreijährige Sohn steht plötzlich in der Tür und sieht die Mutter beim Eierfärben. "Mutti, was machst du denn da?" "Ach weißt du, der Osterhase hat doch gerade so viel Arbeit und ich wollte ihm einfach dabei helfen." "Arme Mutti, das ist aber lieb von dir."


Am nächsten Tag gehen sie in ein großes Kaufhaus. Sie stehen auf der Rolltreppe und durch die Regale sieht der Dreijährige einen großen Osterhasen, im Gras liegend, mit einer Möhre in der Pfote. Das Kind ruft empört: "Schau Mutti, dieser faule Sack! Der liegt da im Gras und du kannst für ihn schuften!"



Der Osterhase geht in den Bäckerladen und sagt zu dem Bäcker: "Fünf Brötchen, du Blödmann!" Der Bäcker ist verärgert, aber Kunde ist Kunde; und so packt er dem Hasen die Brötchen ein.


Am nächsten Tag kommt der Hase wieder und verlangt: "Fünf Brötchen, du Blödmann!" Natürlich ist der Bäcker wütend, aber der Kunde ist schließlich König. Er schweigt und packt dem Hasen die Brötchen ein.


Am dritten Tag dasselbe Spiel: „Fünf Brötchen, du Blödmann!“ Da reißt dem Bäcker die Geduld und er schreit den Hasen an: „Jetzt hör mir gut zu, Osterhase hin oder her. Wenn du noch einmal kommst und frech wirst, hänge ich dich an dem Haken da oben in der Decke auf.“


Am nächsten Tag kommt der Hase wieder und fragt: "Hast du Seil?" Der Bäcker: "NEIN!" Darauf der Osterhase: "Dann kannste mich auch nicht aufhängen, also gib mir fünf Brötchen, du Blödmann!"




Nickname 15.04.2017, 11.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

Alte Liebe rostet nicht

Das Auto ist nach wie vor der Deutschen liebstes Kind, daran hat sich seit Wirtschaftswunderzeiten kaum etwas geändert. Laut Statistik verbringt der männliche deutsche Autofahrer im Schnitt rund 100 Stunden pro Jahr ( also über vier ganze Tage und Nächte) - damit, voller Hingabe an seinem fahrbaren Untersatz herumzubasteln, ihn zu waschen, zu ölen und zu salben. Das ist mehr als mit seinen Freunden am Stammtisch oder auf dem Fußballplatz. Die Zeit, die er seiner Partnerin und/oder seinen Kindern widmet, liegt noch weiter abgeschlagen auf Platz 4!



Aber nicht nur das so genannte starke Geschlecht hängt mit inniger Liebe an seinem Automobil, wie die folgende Geschichte beweist:


Aus Glück und Freude über das unverhoffte Wiedersehen mit ihrem alten Wagen wäre eine Seniorenheimbewohnerin aus der schwäbischen Gemeinde Burgau um ein Haar zur Diebin geworden. Die72-jährige Rentnerin sah während eines Spaziergangs ihr bereits vor längerer Zeit verkauftes Auto am Straßenrand stehen. Laut Polizeibericht stellte die Frau ihre Gehhilfe kurzerhand am Bordstein ab, setzte sich ans Steuer ihres früheren Fahrzeugs (zu dem sie immer noch einen Zweitschlüssel als Andenken in ihrer Handtasche bei sich trug) und fuhr davon. Ein Streifenwagen konnte die Fahrt erst vor dem Altersheim stoppen. Der Schlüssel wurde natürlich von den Beamten sogleich beschlagnahmt.


Der neue Eigentümer des Oldtimers – ein 23-jähriger Mann, zufällig selbst Altenpfleger – zeigte Verständnis und nahm den Vorfall mit Humor. Er versprach, die Seniorin in Zukunft manchmal an seinem freien Tag zu einer Spritztour mit ihrem geliebten Wagen abzuholen.



Endlich einmal jemand, der seinen Beruf nicht nur als Job zum Zweck des Geldverdienens, sondern dem Wortsinne nach als Berufung sieht. Das lässt hoffen, finde ich.



Nickname 14.04.2017, 16.35| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Ach, du dickes Ei: An Oder und Neiße regnet es durch





Wie man sich´s abgewöhnt:

"Schnäppchen! Marlboro aus gesundheitlichen Gründen zum D-Mark Preis abzugeben"


***


Keine faulen Ausreden:

"Wenn Sie diese Rechnung nicht erhalten, ist das kein Grund, den unten stehenden Betrag nicht zu zahlen."


***


Lernen im Schlaf:

"Junger Lehrer sucht Zimmer mit Bett, in dem Unterricht erteilt werden kann"


***


Das ist fair:

"Ich muss zugeben, dass die Zeugin die reine Wahrheit sagt, auch wenn sie meine Schwiegermutter ist."


***


Polyglottes Gebrüll:

"Übernehme Schreiarbeiten in Deutsch, Englisch, Französisch"


***


Kaum zu glauben:

"Was Sie da gerade behaupten, wird meinen verstorbenen Bruder ebenfalls überraschen!"


***


"Starren Sie gut, quatsch, stottern Sie, nein ich - na, das muss doch möglich sein: strafen Sie – ist ja ´ne Strafe, dabei wollte ich Ihnen nur einen guten Start ins Wochenende wünschen!"


Den wünsche ich Euch auch!


Nickname 14.04.2017, 13.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Wie die Jungfrau zum Kinde

So kam auch der Gründonnerstag zu seinem Namen, könnte man jedenfalls annehmen. Rein zufällig ist der aber doch nicht entstanden, es gibt sogar mehrere Theorien zur Namensgebung.

Die Spekulationen um den Namen des Gründonnerstags sind vielfältig und gegensätzlich, schließen sich aber nicht zwangsläufig gegenseitig aus. So kann die Bezeichnung „Grüner Donnerstag“ sowohl vom Wörtchen „grün“ kommen als auch von älteren Worten, die mit „grün“ nichts zu tun haben.

Eine Theorie ist, dass der Gründonnerstag seiner Wortherkunft nach vom mittelhochdeutschen „greinen“ abstammt, was so viel wie weinen bedeutet. Diese Ableitung würde Sinn machen, wenn man sie auf die weinenden Büßer bezieht. Im Mittelalter wurden bestrafte Sünder zu Gründonnerstag nämlich wieder in die Gemeinde aufgenommen und galten nach Lukas 23,31 wieder als „grünendes Holz“ am Stamme der Kirche – was auf eine weitere mögliche Herkunft des Namens deutet. Aus diesem Grund wird der Feiertag auch „Antlasstag“ genannt. Antlass leitet sich aus dem Wort „Ablass“, also dem Erlass von begangenen Sünden ab.

Im Mittelalter war es Brauch, am Gründonnerstag besondere (Heil-)Kräuter zu sammeln und diese mit Blumen zu einem Antlasskranz zu flechten. Der Kranz wurde dann zusammen mit den sogenannten „Antlasseiern“ – also Eiern, die an Gründonnerstag gelegt worden waren – bis zum Erntedankfest aufbewahrt. Sowohl dem Kräuterkranz als auch den Antlasseiern wurden besondere Kräfte zugesprochen.

Andere sind der Meinung, dass die Herleitung von „Grienen“ bzw. Greinen / Weinen keinen Sinn machte, weil ja am Gründonnerstag selbst noch nicht geweint wurde. So besteht eine weitere Theorie darin, dass der Gründonnerstag schlicht von der Farbe der priesterlichen Gewänder abgeleitet worden wäre. Zwar hat der Feiertag in der Liturgie traditionell die Farbe Weiß (deswegen auch „Weißer Donnerstag“ ) – diese Vorgaben waren jedoch nicht verbindlich. So ist es möglich, dass es zu regionalen Abweichungen gekommen ist und manche Messdiener im Mittelalter grüne Gewänder getragen haben.

Eine weitere Herleitung für den Namen des Gründonnerstags besteht darin, dass im Mittelalter an diesem Feiertag immer besonders viel grünes Gemüse gegessen wurde, wie z.B. Grünkohl, aber auch Kräuter. Dies stand zum einen im Einklang mit der Karwoche, die den Verzehr von Fleisch verbietet. Zum anderen war dies aber auch saisonal bedingt, da im Frühling natürlich auch besonders viel grünes Gemüse wächst. Daneben war mit dem Verzehr von grünem Gemüse die Hoffnung verbunden, Kraft und Stärke für das kommende Jahr aufzunehmen.

Der genaue Ursprung des Namens bleibt nach wie vor ungeklärt – wahrscheinlich ist, dass eine Kombination von verschiedenen Faktoren zu der Bezeichnung des „Gründonnerstag“ geführt hat.



*********************************

Interessant ist, dass viele Bräuche, an denen man an diesem Feiertag besonders festhält, aus dem Volksaberglauben stammen.

Wie die Geschichte um den Namen des Feiertags schon andeutet, spielen am Gründonnerstag grüne Gemüse und Eier, sowie die Farbe Grün insgesamt eine besondere Rolle. War es früher vor allem Brauch, zu Gründonnerstag zusammen Kräuter sammeln zu gehen, begnügt man sich heute mit dem Verzehr von grünem Gemüse und grüner Feldfrüchte. Früher hoffte man dadurch nach dem langen Winter die Kraft und Stärke des Frühlings aufzunehmen – was sogar stimmt, denn Frühlingsgemüse  enthalten reichlich Vitamine und Spurenelemente. Ein Grund für viele, nach wie vor an diesem Brauch festzuhalten.

Außerdem bestellte man in manchen Regionen zu Gründonnerstag Feld und Garten – in dem Glauben, dass dies eine besonders reiche Ernte beschere. Auch hier spielt die Farbe Grün als Farbe der Hoffnung eine besondere Rolle.

Eier, die zu Gründonnerstag gelegt wurden, waren die so genannten Antlasseier oder Gründonnerstagseier. Diese wurden im Mittelalter zur Kirche gebracht und geweiht. Anschließend verspeiste man zusammen mit seiner Familie einen Teil der Eier. Wichtig war dabei, auch ein Stück der Schale mit zu essen – denn ihr wurden besondere Kräfte zugesprochen. Die Reste der Eier und der Schale mussten daraufhin ins Feuer geworfen werden. Dadurch, so glaubte man, war man das ganze Jahr über vor allerlei Krankheiten und Leiden geschützt.

Daneben wurden die Antlasseier noch für viele andere Abwehrzauber eingesetzt. So war es in manchen Regionen z.B. Brauch, einen Teil der Schale in den Herd oder die Hauswand einzumauern oder sie im Garten oder im Stall einzugraben. Je nach Platzierung erhoffte man sich so Schutz vor bösen Geistern, eine reiche Ernte oder Schutz vor Erkrankungen des Viehs. Legte man das Ei auf den Dachboden, so hieß es, war man vor Blitzeinschlägen gefeit; und ein Ei in der Nähe eines Stroms zu vergraben wehrte Überschwemmungen ab. Sogar Hexen konnte man der Legende nach durch die Gründonnerstagseier erkennen und abwehren.

In manchen Regionen Deutschlands sucht man heute Eier bereits an Gründonnerstag statt an Ostern. Und wenn man sie bis dahin nicht schon alle aufgefuttert hat, kann man sie ja noch einmal verstecken.

Viel Spaß dabei! 


Nickname 13.04.2017, 14.44| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Reden ist Schweigen, Silber ist Gold...

…oder so ähnlich. Sprichwörter sind eben manchmal genauso Glückssache wie Fremdwörter. Wenn zum Beispiel vom „Gang nach Casanova“, „Bachs zwei- und dreistimmigen Investitionen“, der „Carmina Bonanza“ oder „Beethovens Erotika“ die Rede ist, kann man oftmals nur ahnen, worum es geht. Etwas einfacher wird es, wenn uns der Nachwuchs in Aufsätzen und Referaten die Welt erklärt. Ich wünsche lehrreiches Vergnügen!


Schade:
„Die Schnecke ist zugleich männlich und weiblich; aber sie hat nichts davon.“

***

Feierliches Begräbnis:
„Was der Mensch isst und trinkt, wandert durch den Schlund und wird dann im Magen beigesetzt.“

***

Klare Worte:
„Die Intelligenz der Natur ist bis zur Entstehung des Menschen nachweisbar.“

***

Dauerstress:
„Unser Hausmeister verkauft in den Pausen Brot, Süßigkeiten und andere Getränke. Da kommen Hunderte von Schülerinnen, und er wird mit seiner Frau gar nicht mehr fertig.“

***


Mildernde Umstände:
„Ich halte verschärfte Strafen bei Bigamie für überflüssig, weil man bedenken muss, dass jeder Bigamist zwei Schwiegermütter hat, was für gewöhnlich übersehen wird.“

***

Von der Muse ge…:

„Jedes Mal wenn Goethe wieder eine Liebschaft getätigt hatte, fing er an zu schreiben. Er war dann immer sehr fruchtbar.“



Nickname 12.04.2017, 17.40| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Schlechte Zeiten für Langohren!

Anlässlich des bevorstehenden Osterfestes appellieren TASSO e.V. und die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT) an die Verbraucher, keine lebenden Kaninchen als Ostergeschenk zu kaufen und kein Kaninchenfleisch zu verzehren.

In Deutschland werden jährlich rund 30 Millionen Kaninchen verzehrt. Für die Fleischproduktion müssen auch hierzulande Mastkaninchen in tierschutzwidriger Käfighaltung auf perforiertem Boden bis zu 90 Tage ihr Dasein fristen, bis sie geschlachtet werden. „Zwar gibt es seit August 2014 spezielle Regelungen in einer Rechtsverordnung, die Mindestanforderungen an das Halten von Mastkaninchen aufstellen“, sagt Kaninchenexpertin Barbara Felde von der DJGT. „Diese reichen aber nicht aus, um die Pflicht aus § 2 Nr. 1 Tierschutzgesetz zu erfüllen, der vorgibt, dass Tiere ihrer Art und ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen ernährt und verhaltensgerecht untergebracht werden müssen. Käfige mit einer Grundfläche von mindestens 0,8 m² (das sind ca. 12 DIN-A4-Blätter), in denen bis zu sechs Kaninchen sitzen dürfen, entsprechen noch nicht einer verhaltensgerechten Unterbringung und somit nicht dem Tierschutzgesetz.“

"In diesen Intensivtierhaltungssystemen werden nach wie vor die Verhaltensweisen und Bedürfnisse der Kaninchen unverhältnismäßig zurückgedrängt“, so Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei TASSO. Die Tiere litten darunter und entwickelten frustrationsbedingte Verhaltensstörungen wie Aggression untereinander oder Gitternagen. Ebenso seien körperliche Schäden wie Wunden und Geschwüre an den Pfoten, Krallenrisse und Todesfälle bei den Kaninchen zu beobachten.

Auch von der Anschaffung eines lebenden Kaninchens als Ostergeschenk ist abzuraten. „Solche Tierkäufe werden oft unüberlegt aus einer Laune heraus getätigt, und am Ende sind die Kaninchen die Leidtragenden“, weiß Mike Ruckelshaus. „Kaninchen haben vielfältige Bedürfnisse, über die man sich vor ihrer Anschaffung gründlich informieren sollte. Schließlich übernimmt man die jahrelange Verantwortung für ein Tier.“ Immer noch litten Kaninchen in Privathaushalten unter Einzelhaltung, zu kleinen und unstrukturierten Käfigen sowie unsachgemäßer Fütterung und Handhabung. „Auch für den privaten Kaninchenhalter gilt die Pflicht des § 2 Nr. 1 Tierschutzgesetz, dass Kaninchen artgemäß ernährt und verhaltensgerecht untergebracht werden müssen. Es ist sogar in § 2 Nr. 3 Tierschutzgesetz die Pflicht festgeschrieben, dass der Kaninchenhalter die erforderliche Fachkenntnis über Kaninchen und ihre Bedürfnisse und Ansprüche haben muss“, erläutert Barbara Felde. „Wichtig ist es zu wissen, dass Kaninchen über zehn Jahre alt werden können, immer mindestens einen anderen Kaninchenpartner, viel Platz zum Hoppeln und Rennen brauchen und darauf spezialisiert sind, große Mengen an frischer Wiese zu fressen.“

Auch dem großen Verwandten des Kaninchens, dem Feldhasen, geht es nicht gut. Der eigentliche „Osterhase“ steht auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. In Deutschland ist er durch die Zerstörung seines Lebensraumes im Rahmen der konventionellen Landwirtschaft bedroht. Dennoch wurden im Jagdjahr 2015/16 über 236.000 Feldhasen in Deutschland von Jägern getötet.

©http://www.tasso.net/



"Hasenbraten" einmal anders -
als leckeres Hefegebäck.
Guten Appetit!

Nickname 11.04.2017, 21.07| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: PRO ANIMALE

Plappern gehört zum Handwerk

Außen knusprig, innen zart:

"Erstmals zeigte sich der Finanzminister mit seiner frischgebratenen (gebackenen) Ehefrau."


***


Wie die Jungfrau zum Kind:

"Die holländische Monarchin hat auch als Mutter dreier Kinder nicht ihre Unschuld (Ungeduld) verloren."


***


Für eine saubere Umwelt:

"Wie es hieß, könne jeder Autofahrer den Schadstoffausstoß selbst vermindern - durch eine bewusst niederträchtige (niedertourige) Fahrweise."


***


Vorsicht, Geisterflocken:

"Es muss mit Schneefall in beiden Fahrtrichtungen gerechnet werden."


***


"In der zweiten Tageshälfte vermehrte Schauder (Schauer)."

(Die stellen sich bei mir schon morgens beim Blick in den Spiegel ein)


Einer geht noch:

"Die Obduktion ist rechtens, solange der Patient nicht ausdrücklich widerspricht."


Allen Lesern einen

quicklebendigen Nachmittag!

Nickname 11.04.2017, 16.39| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Zum Nachtisch: DER ALLESKLEBER

Ein älterer Herr stürmt in den Drogeriemarkt:
"Wer hat meiner Frau gestern Alleskleber statt Haftcreme verkauft?"


Peinlich berührt meldet sich ein Auszubildender, in Erwartung einer ordentlichen Standpauke.


Da drückt ihm der Kunde 20 Euro in die Hand und sagt:

"Hab tausend Dank, mein Junge!"



Nickname 10.04.2017, 14.41| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Den Moment gepflückt



"Menschliches Glück
stammt nicht so sehr
aus großen Glücksfällen,
die sich selten ereignen,
als vielmehr aus kleinen
glücklichen Umständen,
die jeden Tag vorkommen."


Benjamin Franklin


(geboren am 17. Januar 1706 in Boston, Massachusetts; gestorben am 17. April 1790 in Philadelphia, Pennsylvania. Nordamerikanischer Schriftsteller, Drucker, Verleger, Erfinder, Naturwissenschaftler und Staatsmann. Als einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten beteiligte er sich am Entwurf von deren Unabhängigkeitserklärung und war einer ihrer Unterzeichner.)

Nickname 07.04.2017, 14.39| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE

Kira - Sonne für die Seele!

Eine weitere Bewohnerin unseres Tierheims
möchte sich Euch vorstellen:


Diese freundliche Schäferhunddame hört auf den Namen KIRA und ist ca. 8 - 9 Jahre alt. Auch sie wartet bei uns auf liebe Menschen, die ihr ein fürsorgliches Zuhause schenken.

Vom Wesen her ist sie eine sehr aufgeschlossene und menschenbezogene Hundedame, die jede Zuneigung von ihren Menschen genießt. Sie hat sowohl ein ausgeglichenes, wie auch ein aufgewecktes Wesen. In ihrem Zuhause zeigt sie sich entspannt und genießt den Alltag mit ihrem Herrchen und/oder Frauchen. Gemütliche Kuschelstunden liebt sie über alles. Bei gemeinsamen Ausflügen in die Natur zeigt sie dann ihre lebhafte Seite und erkundet gern ihre Umgebung. Nach ausgiebigem Toben und Spielen ist sie einer kleinen Abkühlung nicht abgeneigt.


Bisher hat sie sich bei uns gegenüber Menschen immer freundlich gezeigt und geht offen auf alle Fremden zu. Auch Alltagsgeräusche und Auto fahren sind für sie kein Problem. Anderen Hunden tritt sie eher angespannt gegenüber und zeigt sich bei jedem anders. Ihre neuen Menschen sollten daher weiterhin an Kiras Sozialverhalten gegenüber ihren Artgenossen arbeiten.

Wir wünschen Kira, dass sie ihr Leben schon bald in ihrem neuen Zuhause genießen kann!

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 06.04.2017, 20.24| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

Schreie hinter Glas

Die Pfoten fixiert,
Die Einstichstelle markiert,
Schnell desinfiziert,
Damit dem Tier nichts passiert.
Für das Make- up der Frau von Welt
Zigtausendfach, millionenfach gequält.
Vor Schmerzen die Augen ganz nass
Und Schreie, Schreie hinter Glas!

Schreie hinter Glas, Schreie hinter Glas!

Wenn Ihr mal eine Sendung seht
Und euch der Saft im Auge steht,
Dann holt euch ein Erfrischungstuch
Und lest zur Abwechslung ein Buch.
Denn aus den Augen, aus dem Sinn,
Ruhig legt Ihr euch zum Schlafen hin -
Nur im Labor ist noch nicht Nacht,
Da werden noch Tiere umgebracht.

Schreie hinter Glas, Schreie hinter Glas! 


(DRITTE WAHL:
Schreie hinter Glas, Rocksong gegen Tierversuche)

Nickname 06.04.2017, 17.48| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: PRO ANIMALE

Rein beruflich oder typisch Berliner?

Ein Motorradfahrer, der bei großer Hitze splitternackt fährt, wird von einem Polizisten angehalten.


"Ick muss Ihnen wejen Errejung öffentlichen Ärjernisses melden. Bitte Name, Anschrift, Familienstand."


Der Fahrer: "Jestatten - Fred Schulze, Ackerstraße 23, vaheiratet, zwölf Kinder."


Der Polizist:
"Wat denn, zwölf Kinder? Na jut, denn seh ick det als Dienstkleidung an und lass Ihnen noch mal loofen."

Nickname 06.04.2017, 17.35| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Nota bene!



Karl Bleibtreu wurde am 13. Januar 1859 in Berlin geboren und starb am 30. Januar 1928 in Locarno. Er war ein deutscher Schriftsteller, Filmkritiker und Kriegshistoriker, Sohn des bekannten Schlachtenmalers Georg Bleibtreu. Nach Abbruch seines Philosophiestudiums übernahm er die Leitung einer kleinen Berliner Zeitung, ab 1885 lebte er als freier Schriftsteller in Berlin-Charlottenburg. Mit seiner 1886 erschienenen Schrift "Revolution der Literatur", die sich an seinem großen Vorbild Emile Zola orientierte, erlangte er Berühmtheit. (Emile Zola, * 2. April 1840 in Paris, † 29. September 1902 in Paris) war ein französischer Schriftsteller und Journalist) 


1908 siedelte Bleibtreu mit seiner Frau, einer Schweizerin, nach Zürich über. Hier schrieb er 1913/14 die erste regelmäßige Filmkritik in einer deutschsprachigen Kulturzeitschrift.


Karl Bleibtreu war Vorsitzender des "Schutzverbandes schweizerischer Schriftsteller" und galt als wichtiger Vertreter des Naturalismus in der deutschen Literatur.


Quelle: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon

Nickname 06.04.2017, 10.33| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

...aber dich gibt´s nur einmal für mich!

 


Erinnern Sie sich an die 'unheimliche Begegnung der dritten Art' mit meinem Klon? Ich sage Ihnen, das war echt gruselig! Jeder hat ja angeblich irgendwo auf der Welt einen Doppelgänger. Bekannte wollen unser Frauchen zum Beispiel mal am Strand von Mallorca gesichtet haben. Die schwören heute noch Stein und Bein, dass sie und nur sie es gewesen sein kann. Dabei hat die Große noch nie im Leben einen Fuß auf die Insel gesetzt. Aus der Ferne mag das ganz lustig scheinen. Aber wenn man sich dann selbst leibhaftig gegenübersteht, sieht die Sache schon anders aus.


Zurück zu Benny, so heißt mein Schwippzwilling. Stellen Sie sich vor, es könnte sein, dass wir gemeinsame Vorfahren haben! Sein Frauchen erzählte nämlich, sie hätte ihn von ihrem Schwiegerpapa geerbt. Der war damals schon achtzig, als er den Hund aus dem Tierschutz übernahm. Wenn Sie mich fragen, ein bisschen alt für einen zweijährigen, quirligen Hundejungen! Die beiden lebten in einer Zweizimmerwohnung. Viel Auslauf hatte Benny da nicht. In der Nähe gab es zwar einen kleinen Park, aber dort durften die Hunde natürlich nicht herumtoben, sondern mussten brav an der Leine laufen.


Ursprünglich stammt Benny genau wie ich aus Rumänien. Er hat dort auf der Straße gelebt, bis er von den Hundefängern gekascht wurde. Gott sei Dank haben deutsche Tierschützer ihn aus dem Tötungslager gerettet, nur ist nicht bekannt, wo genau das war. Wir sind auch gleichaltrig, beide so sieben bis acht Jahre. Wer weiß, am Ende sind wir sogar echte Geschwister! Benny lebt jetzt bei seiner neuen Familie in Kleinmachnow – das liegt direkt bei uns um die Ecke – in einem Haus mit großem Garten. Vielleicht können wir ihn da ja mal besuchen. Umgekehrt wird´s ein bisschen schwierig, weil unser Woody mit fremden Hunden noch nicht so richtig gut Freund ist.


Irgendwie schon komisch, auf einmal einen Bruder zu haben, von dem man bisher nicht wusste, dass es ihn gibt. Aber vielleicht ist unsere Ähnlichkeit ja auch bloß ein Zufall, sozusagen eine Laune der Natur. Was soll´s, für mich bleibt so oder so alles beim Alten. Frauchen hat nämlich gesagt, egal, wie viele Brüder, Schwestern, Vettern oder Kusinen von mir noch auftauchen – sie hält es mit einem bekannten Schlager aus den 60ern. Der geht so:

„…es gibt Millionen von Sternen,

in der Nacht brennen tausend Laternen,

Gut und Geld gibt es viel auf der Welt,

aber dich gibt´s nur einmal für mich!“


Ist das nicht schön?

Also dann, gute Zeit und auf Wiederlesen.


Haben Sie es fein!

Ihre NELLY


Nickname 05.04.2017, 16.11| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH

Single oder Langspielplatte?

Statistiken sind eine feine Sache. Sie verraten viel über uns, sowie über die Welt, in der wir leben und untermauern es mit unbestechlichen Zahlen. Wir erfahren beispielsweise, dass der Vatikan im Verhältnis zu seiner Bevölkerung die höchste Verbrechensrate aufweist. Allerdings werden die Delikte fast ausschließlich von Touristen begangen, die in der Regel ungestraft davonkommen, weil sie sich der päpstlichen Justiz durch Flucht ins benachbarte Italien entziehen. Interessant, oder?


Aber das ist längst nicht alles. Statistiken vermögen noch einiges mehr, sie können sogar bei einer Diät hilfreich sein. Wenn etwa der beste aller Ehemänner ein ganzes Brathähnchen samt der knusprigen Haut verputzt, während ich mich mit einer Handvoll Radieschen und ein paar Salatblättern begnüge, darf ich mich anschließend ebenso satt und zufrieden fühlen wie er. Schließlich habe ich – statistisch gesehen – auch ein halbes Hähnchen verspeist. Falls ich trotzdem weiter hungrig bin, liegt das bestimmt nicht an den nackten Zahlen (eher an dem Haufen nackter, sorgfältig abgenagter Knochen auf dem Teller des Besten), denn Zahlen lügen bekanntlich nicht.


Wie die aktuellen, vor kurzem gerade vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Ziffern belegen, gibt es in Deutschland weit über 20 Millionen Singles. Das heißt, etwa jeder vierte Bundesbürger ist solo.


Das Leben ohne Anhang hat zweifellos seine guten Seiten. Die Herren der Schöpfung brauchen keine drastischen Strafmaßnahmen (wie Liebesentzug und Nächtigen auf dem Sofa) zu befürchten, wenn sie ihre freie Zeit im Fußballstadion, in der Kneipe oder einem anrüchigen Etablissement verbringen. Singlefrauen ihrerseits engagieren gut gebaute Nacktputzer und feiern wahre Shoppingorgien, ohne dass irgendein "Er" sich aufführt wie Othello oder ihnen die Kreditkarte sperrt. Kurz und gut, Männlein wie Weiblein dürfen ganz nach der eigenen Fasson selig werden.


Trotz aller unbestrittenen Vorzüge des Singledaseins oute ich mich als überzeugte Langspielplatte. Der beste aller Ehemänner und ich spielen nun schon seit zweiunddreißig Jahren unser Hochzeitslied (sieben Jahre "wilde Ehe", quasi als Intro, kommen hinzu): Mit täglich wechselnden Strophen, mal Staccato, mal Vibrato; heute in Dur und morgen vielleicht in Moll, aber immer nach unserer eigenen Melodie. So wird es bleiben bis ans Ende des Vinyls – selbst gegen den Rat von Experten, man solle die Nadel auswechseln, wenn die Rille zu knistern beginnt. Honi soit, qui mal y pense!



Nickname 03.04.2017, 19.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Drum prüfe, wer sich ewig bindet

"Bevor sie heiraten, müssen Mann und Frau gründlich prüfen, ob sie mit allen wichtigen Teilen zueinander passen."



Ein fetter Brocken:

"Bevor der Mann seine Angel in den See warf, machte er am Haken einen dicken Köter fest." (Köder)



Waidmannsheil und -dank:

"Casanova wilderte in vielen Häusern und Betten, und er erlegte das Damenwild fast immer." (Damwild)

Nickname 03.04.2017, 15.39| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Die Welt ist ein Dorf!


Wie man sich doch irren kann. Bisher nahm ich an, ich sei ein Unikat, und Frauchen meint das auch. Wenn ich meine selbst einstudierte Ballakrobatik zeige oder einen Indianertanz aufführe, bei dem garantiert jeder Häuptling blass wird vor Neid, lacht sie, bis ihr die Tränen kommen und sagt, Nelly, du bist wirklich einmalig. Stellen Sie sich nun mein Entsetzen vor, als ich mich heute beim Waldgassi urplötzlich meinem Zwilling gegenübersah! Ich stehe jetzt noch unter Schock, das können Sie mir glauben. Der Schrecken schlug mir augenblicklich auf die Eingeweide, und ich musste mich schleunigst ins Unterholz verdrücken.


Ich dachte zuerst an irgendeinen dämlichen Aprilscherz, oder mein Double wäre eine Fata Morgana und würde sich bei genauerem Hingucken in Luft auflösen. Aber weit gefehlt. Nachdem sich mein Innenleben beruhigt hatte und ich wieder aus dem Gebüsch kroch, sah ich ihn mitten auf dem Waldweg liegen, wo er zwei Schmetterlinge beobachtete, die in der Sonne spielten, und sich dabei genüsslich hinter den Ohren kratzte. Hoffentlich hatte der keine Flöhe! Die springen ja meilenweit und hätten uns auch leicht verwechseln können, ähnlich wie wir uns waren. Er drehte sich zu mir um, wedelte freundlich mit seinem – meinem! - Schwanz und zwinkerte mir vertraulich zu.


Es war einfach unglaublich. Er hatte genau meine Größe, meine Statur, das gleiche dezente Grau um Schnauze und Brustansatz sowie – leider muss ich es zugeben – das gleiche schwarzglänzende, seidige Fell. Zum seinem Glück besaß er – anders als ich – noch beide Augen. Davon abgesehen glichen wir uns wie ein Ei dem anderen und wären glatt als doppeltes Lottchen durchgegangen – hätte es da nicht „den kleinen Unterschied“ gegeben. Sie verstehen schon, und ich brauche nicht weiter in intime Details zu gehen.


 

Bin ich´s... oder bin ich´s nicht???

(Auflösung: Ja, ich bin´s, denn leider hatten wir

keinen Fotoapparat dabei)


Ansonsten schien mein Klon nicht die hellste Kerze im Leuchter zu sein. Unsere Ähnlichkeit war ihm offenbar noch nicht aufgefallen; er tat zumindest so, als wäre das alles ganz normal. Ich brauchte dringend moralische Unterstützung. Unsere Frauchen waren längst in eine lebhafte Unterhaltung vertieft; sie schwatzten und lachten und achteten nicht weiter auf uns. Hilfesuchend sah ich mich nach Barny um. Aber der hatte inzwischen seine Busenfreundin Emmy entdeckt, ein hübsches Retrievermischlingsmädel; wenn die auf der Bildfläche erscheint, vergisst er alles andere und hat nur noch Augen für sie.


Mir war schlecht, ich wollte nach Hause. Zum Glück hatten unsere Frauchen gerade ihren Plausch beendet und verabschiedeten sich mit dem Versprechen, bald wieder gemeinsam spazieren zu gehen. Na, aber das nächste Mal dann bitteschön ohne mich! Wir fingen Barny ein, der sich nur schwer von seiner Emmy losreißen konnte und fuhren nach Hause, wo ich mich sofort in mein Körbchen flüchtete und mir die Decke über den Kopf zog. Bloß nichts mehr hören und sehen. Mir reichte es, vielen Dank, und von Doppelgängern bin ich für den Rest meines Lebens bedient!


Inzwischen - nach einem ausgiebigen Nickerchen, einem ordentlichen Abendfresschen und mit genügend Abstand - betrachte ich die Angelegenheit schon etwas entspannter. Ein Zwillingsbruder wäre vielleicht gar nicht so übel. Wenn ich mir überlege, was wir zwei alles anstellen könnten… Es ist übrigens nicht ausgeschlossen, dass wir tatsächlich um ein paar Ecken miteinander verwandt sind. Das Leben geht ja manchmal seltsame Wege, und sein Frauchen hat da was erzählt. Mehr darüber demnächst, mir fallen schon wieder die Augen zu. Das alles war wohl doch ein bisschen viel für mich.


Also dann, gute Zeit und auf Wiederlesen.


Haben Sie es fein!

Ihre NELLY

Nickname 01.04.2017, 20.43| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH

Münchhausen war een Berliner!

Ein Kölner und ein Berliner wetten, wer von beiden am besten lügen kann. Wetteinsatz für jeden fünf Euro.


Der Kölner: "Neulich bin ich von der Spitze des Kölner Doms aus wie ein Vogel über die Stadt geflogen."


Wortlos steckt der Berliner beide Fünfeuroscheine ein.


"He, warte mal", ruft der Kölner, "du hast doch noch gar nicht gelogen!"


Darauf der Berliner: "Ick habe dir fliejen jesehn."




!

Ville scheene Träume wünscht Euch eene Berlinerin -
und det is nich jelogen!



Nickname 07.02.2017, 21.15| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Engel der Meere

In dieser Woche begleitet uns der Delfin, der mit Sanftmut, Liebe, Freude und Kreativität ausgestattet ist. Ob wir uns auf dem Meer des Lebens in Seenot befinden oder einfach nur die Orientierung verloren haben, erscheint uns der Delfin, um uns wohlbehalten auf unseren Weg zurück zu geleiten.


Die einen bringt er sicher ans Land, andere wiederum führt er durch die verschiedenen Strömungen und Meere zurück zu ihrer spirituellen Heimat.


Wenn wir ihm genügend Vertrauen und Ehrlichkeit entgegenbringen, führt uns der Delfin vielleicht sogar nach Atlantis und zeigt uns die verborgenen Schätze im Ur-Meer. Im übertragenen Sinne hilft uns der Delfin in diesen Tagen dabei, uns wieder auf unseren eigentlichen Weg zu besinnen, verloren geglaubte Schätze zu bergen und versenkte Ideen zurück an die Oberfläche zu holen. Mit seiner Verspieltheit und Kreativität hilft er uns, die vor uns liegenden Arbeiten mit Freude und Liebe zu erledigen, vielleicht sogar dem einen oder anderen Kollegen hilfreich und tröstend beizustehen.


Gemeinsam mit dem Krafttier Delfin finden wir unsere spirituelle Heimat, entdecken unsere Kreativität und bergen wertvolle Schätze aus dem eigenen Ur – Meer.


In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern weiterhin eine kreative Woche mit viel Lebensfreude. Lassen wir uns vom Delfin zeigen, wie wir sicher durch das Lebensmeer schwimmen und über die Wellen des Lebens springen können!

Nickname 07.02.2017, 17.24| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

Seelenführer auf Samtpfoten

„Hunde haben Herrchen,
Katzen haben Personal.“


(Volksmund)


***


Sie heißt Mimi, Pussy, Kitty oder Mohrle und ist, neben Hund und Vogel, unser liebstes Haustier: die Katze. Die alten Ägypter verehrten sie als Göttin und setzten sie als Tempelwächterin ein, weil sie ungebetene Geister und Kräfte mit ihrem „7. Sinn“ sofort wahrnehmen kann. Neun Leben soll die Katze haben, und in vielen Kulturen gilt sie als Orakeltier. Den Spruch „Schwarze Katze von links – Glück bringt´s, schwarze Katze von rechts bringt Schlecht´s“ kennen sicher viele. Auch sagt man ihr nach, dass sie zwischen den Welten reisen und mit Toten und Geistern kommunizieren könne.



***


Als Krafttier will die Katze uns den Weg in die Selbstbestimmung zeigen und uns daran erinnern, dass wir unserer Intuition vertrauen und auf unsere innere Stimme hören sollen. Sie fordert uns auf, mit wachen Sinnen durchs Leben zu gehen und unsere Freiheit niemals um der Sicherheit willen aufzugeben (offen gestanden hätte ich damit ein Problem, denn mein persönliches Sicherheitsbedürfnis ist ausgesprochen groß). Unser Selbstwertgefühl hängt oftmals doch sehr stark vom Urteil anderer ab. Wir möchten geliebt und gelobt werden und erhoffen uns von unseren Mitmenschen Anerkennung, Aufmerksamkeit und seelische "Streicheleinheiten". Wenn die Katze in unser Leben schleicht, will sie uns lehren, unabhängig zu sein. Nach dem Motto: „Ich hab euch gern, und ihr könnt mich auch gern haben.“ Wenn wir nicht mit denen zusammen sein können, die wir lieben, dann lieben wir doch einfach die, mit denen wir zusammen sind. Selbstliebe, das ist das Zauberwort, denn mit wem verbringen wir schließlich mehr Zeit, als mit uns selbst? Andere haben nur so lange Macht über uns, wie wir ihnen das erlauben. Erkennen wir uns an, wie wir sind und nehmen uns selbst liebevoll in den Arm. Wir sind bei uns selbst in den besten Händen, oder sollten es jedenfalls sein. Meisterin Katze leitet und dabei an: „Entspanne dich, strecke dich wohlig aus und lasse dich wärmen von der Sonne und der Liebe, die überall um dich ist.“ Umgeben wir uns mit Menschen, die uns zu schätzen wissen und lassen wir jene in Dankbarkeit und Frieden ziehen, die uns nicht mehr guttun. Durch Selbstbestimmung und Unabhängigkeit ziehen wir neue, glückliche Erfahrungen an.




***


Die Kehrseite der Katzenmedaille ist, dass die Samtpfoten für Täuschung, Hinterhältigkeit, Grausamkeit und Manipulation stehen. Sie gelten als egozentrisch, kratzbürstig, eigensinnig und unberechenbar. Zu ihrer Ehrenrettung sei aber gesagt, dass es sich auch um äußerst reinliche Tiere handelt, die den klaren Durchblick lieben. Und wenn der mal nicht gegeben ist, legen sie eben selber tatkräftig Pfote an:



AFFIRMATIONEN:


„Unabhängig und frei folge ich dem Weg meiner Seele.“


„Ich bin ich.

Frei und glücklich gestalte ich mein Leben

und lasse alles los, was mir nicht mehr dient.“

25.01.2017, 15.01| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

2017
<<< Mai >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01020304050607
08091011121314
15161718192021
22232425262728
293031    
ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


Letzte Kommentare
Monika:
Wir wünschen euch allen von Herzen ein frohes
...mehr

Mondbub:
Liebe Bärliner,das Vorbloggen machen wir auf
...mehr

mondbub:
Das wünschen wir der Kleinen auch. Ach, was i
...mehr

mondbub:
Liebe Sabine,ich kann von mir sagen, dass ich
...mehr

:
Macht nix,liebe Sabine.Ja,hier ists nun auch
...mehr

:
Schön und wahr ist das,liebe Sabine,es fehlt
...mehr

Monika:
Hallo, liebe Nelly,nach einigen Schwierigkeit
...mehr

:
Liebe Sabine,das sind wieder sehr schöne Kraf
...mehr

:
Ich freu mich mit für Herby,liebe Sabine.Er i
...mehr

gerda.f:
Ganz liebe Grüsse.Was man vielen Tieren an tu
...mehr