Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tiere

Gebet für die Tiere

O Gott, erhöre unsere
demütige Bitte für
unsere Freunde, die
Tiere, und besonders
für die verfolgten Tiere,
für die überlasteten,
Hunger leidenden und für
die grausam behandelten
Tiere! Für all jene
armen, in Gefangenschaft
befindlichen Geschöpfe,
die mit ihren Flügeln
an die Gitterstäbe
ihrer Käfige schlagen.


***


Wir bitten, Herr, für sie
um Dein Mitleid und
um Deine Gnade; und
für diejenigen, denen
ihre Pflege obliegt,
bitten wir um ein
barmherziges Herz.


(Albert Schweitzer)


Nickname 02.01.2017, 22.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Rücksichtsvolle Fröhlichkeit

Wenn es die Deutschen zu Silvester wieder so richtig krachen lassen, verkriechen sich auch wieder viele Hunde und Katzen ängstlich unterm Sofa. Tiere haben schließlich ein bedeutend empfindlicheres Gehör als der Mensch, für sie sind explodierende Raketen und Böller echter Stress.

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. gibt nützliche Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter:


Schließen Sie Fenster und Türen und lassen Sie die Rollläden herunter. Je weniger Licht und Lärm nach innen drängen, umso besser.


Bleiben Sie bei Ihrem Tier oder stellen Sie ihm eine andere ihm vertraute Person während des Jahreswechsels an seine Seite.


Nehmen Sie Ihrem Tier nicht die Möglichkeit des Hörens. Die Ohren zuhalten oder gar verstopfen führt dazu, dass es sich nur noch mehr aufregt.


Beginnen Sie bereits einige Tage vorher mit der Vorbereitung auf die Silvesternacht: Besonders Haltern ängstlicher Hunde raten wir, die Tiere rund um das Feuerwerk beim Gassigehen anzuleinen, da bereits vor und auch nach dem 31. Dezember Knaller gezündet werden könnten.


Ganz wichtig: Der Tierhalter darf selbst keine Nervosität oder übertriebene Fürsorge zeigen, sondern sollte Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen und das Tier nicht in seiner Angst bestärken.


Angstlösende Medikamente vom Tierarzt helfen unmittelbar, leichte Beruhigungsmittel reichen meist nicht aus. Etliche Tierhalter berichten über gute Erfahrungen mit alternativen Präparaten wie Homöopathika bzw. Bachblütenextrakten (Anm.: Bei letzteren sollte mit der Verabreichung schon einige Tage vor dem großen Ereignis begonnen werden, weil diese Präparate ihre Wirkung erst allmählich aufbauen).


Philip McCreight, Leiter von TASSO: „Wer ängstliche Tiere besitzt, sollte eines auf keinen Fall tun: selbst mitknallen. Dies wäre ausgesprochen verantwortungslos.“ Weitaus sinnvoller sei es, die Vorhänge zu schließen und Fernseher, Radio oder den CD-Player auf eine etwas höhere Lautstärke zu stellen. Für mich ist der Silvesterlärm ohnehin unsinnig, teuer und akustische Umweltverschmutzung (Anm.: Müllberge und Klimabelastung kommen noch hinzu), die nicht nur unsere Haustiere, sondern auch die Wildtiere beeinträchtigt“, ergänzt McCreight.


Jedes Jahr gehen in der Notrufzentrale zu Silvester vermehrt Vermisstenmeldungen ein: Hunde- und Katzenhalter schildern verzweifelt, wie ihre Lieblinge inmitten der lauten und bunten Feuerwerke, die den Jahreswechsel oft schon einige Tage vor Silvester ankündigen, plötzlich Reißaus genommen haben und nun unauffindbar sind.

Denn: Was für viele von uns ein aufregendes Erlebnis ist, ist für Haustiere der reinste Stress. Tiere haben ein weitaus besseres Gehör als wir Menschen und reagieren wesentlich empfindlicher auf Lautstärke: Schnell wird der für uns ganz normale Spaß zur reinsten Qual für sie. In ihrer Not versuchen sie, der scheinbaren Gefahr durch panische Flucht zu entgehen.

"Hundehalter sind gut beraten, ihre Lieblinge in der Zeit kurz vor dem Jahreswechsel, besonders gut im Auge zu behalten und nicht darauf vertrauen, dass sie abrufbar sind. Aber auch ein angeleinter Hund kann sich plötzlich losreißen und das Weite suchen. Es genügt nur ein einziger Knall", gibt Philip McCreight zu bedenken. "Katzenhalter sollten sich überlegen, ob sie ihre Freigängerkatzen in der Zeit um Neujahr herum nicht lieber in den heimischen, schützenden vier Wänden behalten wollen."

Lärm, Menschenansammlungen oder andere unvorhersehbare Einflüsse begünstigen, dass Tiere aus der Not heraus das Weite suchen.


©http://www.tasso.net/


In diesem Sinne:

Einen fröhlichen, stressfreien Jahreswechsel

für Mensch und Tier!



 

Nickname 28.12.2016, 16.24 | (0/0) Kommentare | PL

Weihnachten der Tiere

Die Tiere diskutierten einst über Weihnachten.
Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. "Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs. "Denn was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?"
"Schnee", sagte der Eisbär. "Viel Schnee." Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.


Das Reh sagte: "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern."
"Aber bloß nicht so viele Kerzen", heulte die Eule. "Schön schummrig und gemütlich muss es sein. Stimmung ist die Hauptsache."


"Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau. "Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten."
"Und Schmuck!" krächzte die Elster. "Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten."


"Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen", brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten."


"Mach's wie ich:" sagte der Dachs, "pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt für mich: Mal richtig pennen."
"Und saufen", ergänzte der Ochse. "Mal richtig einen saufen - und dann pennen." Aber da schrie er "Aua", denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.


"Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte: "Das Kind. Jaja, das Kind - das ist doch die Hauptsache. Übrigens", fragte er dann den Esel, "wissen das eigentlich die Menschen?"


Der Ursprung der Fabel:


Die Bauern bezogen Tiere und Bäume in das Brauchtum mit ein. Am Heiligen Abend ist es im ländlichen Bereich der Brauch, nach der Christmette durch den Stall zu gehen. Die Tiere bekommen dann Leckerbissen (Äpfel, Semmeln, Nüsse usw.). Der Landmann sprach mit den Tieren und Bäumen an diesem Abend und bekam auch oft Antwort. Heute geht oft der Bauer am Heiligen Abend durch Haus und Stall, beräuchert (mit Weihrauch) und besprengt (mit Weihwasser) alle seine Tiere.


Im 6. Jahrhundert schon war man der Überzeugung, dass die Tiere am Heiligen Abend sprechen könnten. Es hing damit zusammen, dass ja im Stall zu Bethlehem die Tiere das Jesuskind besuchten und ihm Gaben überbrachten und mit ihm sprachen.
Ich glaube im Übrigen, dass die Tiere nicht nur am Heiligen Abend sprechen können. Es wäre schön und zum Segen für uns alle, wenn wir ihnen aufmerksam zuhören und ihren Stimmen mehr Macht geben würden.


In diesem Sinne,

Gesegnete Feiertage!




Nickname 24.12.2016, 18.19 | (0/0) Kommentare | PL

Fröhliche Weihnachten! Geschenke mit Herz in (vor-)letzter Minute

 



Sie waren ihr ganzes Leben lang nur eines: unerwünscht.
Sie wurden getreten, geschlagen und verjagt.

Die Streunerhunde in Rumänien sterben meist jung. Baba ist da eine Ausnahme. Denn sie hatte zumindest einmal im Leben Glück: Damals, als die Polizei sie im letzten Moment davor gerettet hat, von bösartigen Menschen aus purer Langeweile zu Tode gesteinigt zu werden.

Schwer verletzt hat Baba diese Quälerei überlebt und im von VIER PFOTEN unterstützen Tierheim Speranta ein Zuhause gefunden. Wohl das erste in ihrem Leben, das diesen Namen verdient. Hier lebt sie mit vielen ehemaligen Streunerhunden. Und sie wird dieses Jahr zu Weihnachten in Sicherheit sein.



Doch es gibt noch so viele andere Hunde, die auch an Weihnachten allein, frierend und hungrig durch die Straßen streunen.

Bitte helfen Sie den einsamen Hunden gerade jetzt zu Weihnachten, indem Sie eine Patenschaft für Streunerhunde verschenken.

Machen Sie mit diesem sinnvollen Geschenk einem lieben Menschen eine große Freude. Denn mit 20€ im Monat tragen Sie dazu bei, dass wir Streunern dauerhaft und verlässlich beistehen können.

Verschenken Sie eine Streuner-Patenschaft!

Damit Ihr großartiges Weihnachtsgeschenk auch in Erinnerung bleibt, bekommt jeder Pate eine Urkunde.

Schon jetzt vielen Dank!
Ihr VIER PFOTEN Team

https://www.sicherspenden.at/vier-pfoten-de/pate-streunerhund-geschenk/

Nickname 22.12.2016, 17.35 | (0/0) Kommentare | PL

Entspannt feiern mit Wauzi und Mieze - so geht´s!

Die Weihnachtszeit, heißt es, ist die schönste Zeit des Jahres. Damit die Adventszeit und vor allem Heiligabend auch für unsere Vierbeiner ein leises und friedvolles Fest werden, möchte die Tierschutzorganisation TASSO e.V. Tierbesitzern und Menschen, die über die Anschaffung eines Haustieres nachdenken, Denkanstöße für die Weihnachtszeit geben.

TASSO appelliert an alle Eltern:

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!


Hunde- und Katzenkinder kommen bei den Menschenkindern sehr gut an und schleichen sich ganz leise in ihre Herzen. Da hören Eltern im Advent schon das ein oder andere Mal: „Mama, ich möchte einen Hund haben!“ TASSO warnt: Tiere sind keine Geschenke! Die Anschaffung eines Haustieres muss stets gut überlegt und mit dem Nachwuchs im Vorfeld ausgiebig besprochen werden. Denn: Oft ist den frisch gebackenen Tierhalten das Ausmaß an Arbeit, das ein Tier macht, nicht bewusst, oder es stellt sich heraus, dass Wohnungen zu klein sind oder ein Familienmitglied allergisch auf das Tier reagiert. „Ein Haustier bringt auch Verantwortung mit sich“, sagt Philip McCreight, Leiter von TASSO. „Auf der Tagesordnung stehen nicht nur Kuscheln, Schmusen und Streicheln, sondern auch regelmäßiges Gassi gehen, Saubermachen und Füttern. Wenn Eltern und Kinder nicht an einem Strang ziehen, wird das unüberlegt geschenkte Haustier schnell zur Belastung.“ TASSO empfiehlt, sich für die Auswahl des geeigneten Haustieres Zeit für die Überlegung zu nehmen, welches Tier am besten zum Rest der Familie passt und auch die Tierheime zu besuchen – ganz unkompliziert geht das beispielsweise im ersten Schritt über das von TASSO betriebene Online-Tierheim shelta:


www.shelta.net


Haustiere und die Weihnachtszeit


Die Weihnachtszeit hat nicht nur für Menschen einen ganz besonderen Zauber. Auch Tiere fühlen sich von Glanz und Glimmer magisch angezogen. Hier finden Sie fünf Tipps für eine unfallfreie Weihnachtszeit:


- Lassen Sie Ihr Tier niemals bei brennenden Kerzen allein. Das flackernde Licht lädt gerade Katzen zum Spielen ein. Nutzen Sie LED-Kerzen für Weihnachtsbaum oder Adventskranz.


- Achten Sie darauf, Schokolade für Ihren Vierbeiner unerreichbar zu machen. Das enthaltene Theobromin ist zumindest für Hunde giftig. Verwöhnen Sie Ihren Vierbeiner stattdessen doch einmal mit selbstgebackenen Hundeplätzchen. Der eigenen Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt, hier gibt es außerdem leckere Rezepttipps:

http://www.tierfreund.de/hundekekse-selber-backen/


- Sichern Sie in jedem Fall den Weihnachtsbaum, damit er bei etwaigen Kletterversuchen des Tieres nicht umfällt.



- Tannennadeln im Wasser des Baumständers können wegen der ätherischen Öle für Tiere lebensgefährlich sein. Decken Sie sie am besten mit einem Tuch ab.


- An den Scherben einer kaputten Kugel können sich Vierbeiner schnell die Pfoten oder Luftröhre und Darm verletzen. Alternativ sind auch Papp- oder Kunststoffkugeln ein toller Baumschmuck.


© Copyright TASSO e.V.


Allen Zwei- und Vierbeinern eine


Nickname 10.12.2016, 13.46 | (0/0) Kommentare | PL

Alle Jahre wieder

Keine Tiere unterm Weihnachtsbaum!
TASSO appelliert: Vierbeiner sind keine Geschenke


Gerade an Weihnachten gibt es nichts Schöneres als strahlende Kinderaugen. Da ist es verständlich, dass viele Eltern ihrem Nachwuchs auch den größten Wunsch erfüllen möchten: ein eigenes Haustier. Doch die Tierschutzorganisation TASSO e. V. warnt: "Wenn die Kinder erst einmal bemerken, dass der Hund mehrmals täglich - ganz gleich bei welchem Wetter - Gassi gehen möchte, und sich die Katzentoilette oder das Kaninchengehege nicht von alleine reinigen, lässt die Freude an dem einst heiß begehrten Familienzuwachs schnell nach. Sind die Eltern nicht dazu bereit, generell die Verantwortung zu übernehmen, landet das Tier spätestens im neuen Jahr im Tierheim und wartet – manchmal jahrelang – auf ein neues Zuhause", so Philip McCreight, Leiter von TASSO.


Tiere seien nicht nur zum Kuscheln da, so McCreight weiter. "Sie zu halten, bedeutet einen hohen Betreuungsaufwand, über den sich viele vor der Anschaffung eines Tieres nicht bewusst sind." Der Tierschützer legt allen Eltern nahe, Tiere nicht 'einfach mal so' zu verschenken, sondern die Entscheidung für ein tierisches Familienmitglied ganz bewusst mit allen Beteiligten gemeinsam zu treffen. Eine Hilfestellung hierfür kann zum Beispiel auch ein Ratgeberbuch über Haltung und Pflege des gewünschten Tieres als Weihnachtsgeschenk sein.


Erster Ansprechpartner für Tiersuchende sollten immer die Tierheime sein, rät McCreight. Familien können sich dort ausführlich beraten lassen, welches Tier zu ihnen passe. Außerdem sei es wichtig, in intensiven Gesprächen vorab zu klären, welches Familienmitglied welche Aufgaben übernimmt. "Nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann ein Tier zu einem dauerhaften Begleiter werden", weiß der Tierschützer. Zu beachten sei zudem, dass die meisten Tierheime zur Weihnachtszeit grundsätzlich keine Tiere vermitteln, damit diese nicht als unüberlegtes Geschenk unterm Weihnachtsbaum landen.


© Copyright TASSO e.V.


Tiere sind keine Gegenstände, sondern Lebewesen und unsere Mitgeschöpfe. Bitte behandeln Sie sie als solche und nicht als Wegwerfware.


In diesem Sinne,



GESEGNETE WEIHNACHTEN ALLER KREATUR!


Nickname 04.12.2016, 22.11 | (0/0) Kommentare | PL

Aus tiefster Not

Je mehr sich das Jahr 2016 dem Ende neigt, desto intensiver muss sich das Tierheim Herzsprung mit der Frage auseinandersetzen, wie es im kommenden Jahr weitergehen soll. Beziehungsweise ob es 2017 überhaupt in dem Umfang wie bisher mit dem Tierschutz, der Aufnahme, Betreuung und Vermittlung von Tieren weitergehen kann.



Denn das Tierheim Herzsprung befindet sich nun seit Monaten auf einer Talfahrt in die roten Zahlen. Mittlerweile umfasst die Summe einen erschreckenden 5-stelligen Betrag, von dem wir nicht wissen, wie wir ihn stemmen sollen. Wir sind finanziell am Ende! Die Unterhaltungskosten des Tierheims fressen uns regelrecht auf. Die Strom-, Wasser-, Abwasser-, Müll-, Telefon- / Internetgebühren, die Lohn- und Lohnnebenkosten u.v.m. haben ein riesiges Loch in das Haushaltsbudget des Tierheims gerissen. Hinzu kommen die täglichen und wöchentlichen Beträge an Futter und Spezialfutter, Tierarztbesuche und Medikamente für unsere Senioren, Kranken, Langzeitnasen und Gnadenbrötler. Den größten Teil der anfallenden Kosten für Futtermittel, dringend anstehende Operationen - die Leben retten - und Zahnsanierungen - die schwerwiegenden Krankheiten vorbeugen -, müssen wir derzeit "vorschießen", weil es einfach zu lange dauern würde, bis die vollständige Summe an Spenden zusammen gekommen ist.


Uns quält das Gefühl, dass die Anteilnahme an unseren ProblemFellchen immer mehr sinkt. Dass das Interesse an unseren Schützlingen, an ihren Schicksalen und Leidenswegen, aber auch an ihren Fortschritten und Genesungsmitteilungen kaum mehr Gehör finden. Ist es nur ein Gefühl oder ist es die Realität? Wo ist der TIERschutzGEDANKE der vergangenen Jahre geblieben? Die Hilfsbereitschaft? Die Anteilnahme? Der sehnliche Wunsch zu helfen? Etwas zu bewegen? Etwas GUTES zu tun? LEBEN ZU RETTEN? WOOOOO??? Steckt er nicht (mehr) in einem jeden von uns???


An dieser Stelle kommen wir nicht umhin zu betonen, dass wir sehr wohl auch tatkräftige Helfer haben. Menschen, die uns treu zur Seite stehen und denen wir unseren tiefen Dank aussprechen wollen! "Danke, dass es Sie gibt, liebe Sponsoren, Paten, Vereinsmitglieder, Spender von Sach-, Futter-, Geld- und Flohmarktspenden, Besitzer unserer Tierheimtiere und ehrenamtliche Gassigeher!" Ebenfalls einen großen Dank an alle Menschen, die nicht in diese Kategorien fallen, aber uns dennoch mit Rat und Tat, sowie seelischem Beistand per e-Mail, Post oder durch die sozialen Netzwerke unter die Arme greifen! Uns ist bewusst, dass die Situation des Tierheims Herzsprung und seiner Bewohner ohne Sie noch auswegloser wäre. "DANKE, DASS SIE UNSERE VIERBEINER UNTERSTÜTZEN! DANKE, DASS SIE MIT UNS FÜHLEN UND AN UNS GLAUBEN!"



Doch wir brauchen noch viel mehr von Ihnen! Denn wir wollen nicht aufgeben! Wir wollen wieder heraus aus diesem "Tal der roten Zahlen"! Wir wollen weiterhin das tun, was unser Herz uns sagt, was unser Lebensinhalt ist! Wir wollen den gequälten vierbeinigen Seelen, die auf so unterschiedliche Weise den Weg zu uns finden, ein besseres Leben bieten. Wir wollen ihre Wunden heilen, ihre Krankheiten bekämpfen, ihre schicksalhafte Vergangenheit vergessen machen und ihnen eine viel versprechende Zukunft schenken! Eine Zukunft voller Hoffnung, Liebe und Geborgenheit, Wärme und Zugehörigkeit! Eine Zukunft, wie sie JEDES Lebewesen verdient hat!


Bitte helfen Sie uns, diesen Weg auch weiterhin beschreiten zu können. Wir sind dringender denn je auf Ihre Unterstützung angewiesen. Denn allein schaffen wir es nicht! Wir wollen, dass es mit dem Tierheim Herzsprung auch 2017 weiter geht!



Wie es zurzeit aussieht, wird es uns 2017 nicht mehr geben.

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/


P.S. Ein herzliches Dankeschön allen,

die bisher gespendet haben.

Ihr seid die Besten!!!

Nickname 26.10.2016, 17.11 | (0/0) Kommentare | PL

Und täglich grüßt das Murmeltier

Als Kind verbrachte ich die Ferien öfters mit meinen Eltern beim Wintersport in Samnaun. Zum Leidwesen meines Vaters, der ein begeisterter Skifahrer war, kam ich über den Idiotenhügel nicht hinaus. Ich hatte schlichtweg Angst und außerdem – was konnte ich dafür, dass die blöden Bretter immer in eine andere Richtung wollten als ich? Um es offen zu sagen, zwischen dem Schnee und mir kam es nie zu einer echten Freundschaft. Andererseits war meine Tierliebe schon damals stark ausgeprägt, und Sie können sich mein Entzücken vorstellen, als ich eines Nachmittags auf der verschneiten Wiese oberhalb unseres Hotels eine Murmeltierfamilie entdeckte. Die putzigen Tierchen zeigten keinerlei Scheu, sie waren wohl an die Urlauber gewöhnt. Da hockten sie im Schnee, reckten ihre Näschen in die Luft und ließen sich von der Sonne bescheinen.




Ich weiß nicht, warum mir das gerade heute einfällt. Da solche Tierbegegnungen – ob real, als Bild oder Erinnerung – jedoch nie rein zufällig stattfinden, habe ich gleich einmal nachgeschlagen, was mir das Murmeltier zu sagen hat:


Wenn das Murmeltier meinen Weg kreuzt, will es mich an die elementaren Dinge in meinem Leben erinnern. Dazu gehört, dass ich mich ausgewogen ernähre, auf meine Gesundheit achte und regelmäßige Ruhepausen einlege. Vielleicht war ich zu lange im Außen unterwegs und habe meine innere Welt vernachlässigt. Es ist an der Zeit, mich nach innen zu wenden und zu erden, mich mit meinen grundlegenden Überzeugungen und meiner Einstellung zum Leben zu beschäftigen und zu schauen, ob sie für mich noch stimmig sind. Es wäre gut, mit meinem Unterbewusstsein zu arbeiten und zu ergründen, wo ich mich auf meinem Weg ins Glück immer wieder selbst boykottiere. In der Ruhe liegt die Kraft. Wie jeder Mensch besitze auch ich Heilkräfte, derer ich mir bewusst werden darf. Sie können aber nur wirken, wenn ich es ihnen gestatte und ihnen den entsprechenden Raum gebe. Rückzug und Innenschau sind jetzt angesagt.


Ehrlich gesagt fühle ich mich durchaus angesprochen. Vielleicht ist ja auch genau das die Botschaft, welche das Murmelchen aus Punxutawney dem Zyniker und Menschenfeind Phil Connors (brillant gespielt von Bill Murray) übermitteln wollte.




Nickname 23.10.2016, 21.04 | (0/0) Kommentare | PL

Es ist immer zu früh

Irgendwann in unserem Leben mit Tieren kommt der Tag, an dem wir unausweichlich feststellen müssen, dass unser Tier ALT ist. Lange haben wir versucht, die kleinen Zeichen zu ignorieren, die grauen Härchen um die Nase haben schließlich auch schon ganz junge Hunde… Oder täuscht das Licht?


Doch dann ganz plötzlich, fast wie über Nacht, wachen wir auf aus unserem Traum, dass alles einfach immer so bleibt, wie es ist, sehen ganz deutlich den grauen Schleier, der sich über Fell und Augen gelegt hat. Oder wir werden herausgerissen aus dieser unbeschwerten gemeinsamen Zeit, wenn unser Liebling plötzlich beim Rennen mit den Hinterbeinen wegknickt, langsamer von seiner Decke aufsteht oder auf das Rascheln der Leckerlitüte in der Küche nicht reagiert. Vielleicht werden wir uns auch erst durch den Tierarzt, der uns besorgt beiseite nimmt, der Endlichkeit des Lebens bewusst…


Spätestens dann fangen wir an, unsere Tiere ganz anders anzusehen! Liebevoll streift unser Blick über ihren Körper, wir suchen nach Bestätigungen für ihr Wohlbefinden oder auch nach Anzeichen der Krankheit, die in ihnen tobt. Sorgenvoll beobachten wir jede kleine Veränderung, jede Appetitlosigkeit macht uns Angst. Und während er da so im Garten liegt, möchten wir jeden Sonnenstrahl einladen, die müden Glieder unseres Weggefährten zu erwärmen, das Licht bitten, mit seiner unendlichen Kraft jede Faser des geliebten Körpers zu durchströmen.


Wir wählen die Wege sorgsamer als früher, die Berge weichen kleinen Hügeln. Es sind langsamere Spaziergänge, auf denen wir unseren Gedanken nachhängen - anders als früher-, ruhen unsere Augen sanft auf seinem Körper, prägen sich jede Kleinigkeit, jede Stelle ein, um sie festzuhalten, für die Zeit danach. Jede Zelle unseres Körpers ist so eng mit dem anderen verbunden, verkörpern unser gemeinsames Leben, die vielen Erlebnisse und Erinnerungen… „Immer warst du dabei!“ … und es tut schon fast weh, auch nur daran zu denken, dass der, der da neben uns geht, irgendwann nur noch im Geiste bei uns sein wird.



Wir ertappen uns dabei, dass wir ängstlich nachschauen, wenn er morgens mal nicht erwartungsvoll neben uns steht. Beruhigt stehen wir dann neben seinem Bett und beobachten das entspannte Heben und Senken der Brust eines tief schlafenden Hundes, der in letzter Zeit öfters den Wecker verpasst. Wir geben in jedes Essen, das wir von nun an bereiten, so viel Liebe mit hinein, werden wählerisch, achtsam, möchten all die guten Sachen hineingeben, die den Zeitpunkt in unendliche Ferne rücken könnten…


Immer öfters kommt es vor, dass unser geliebtes Tier mit abwesendem Blick irgendwo in einer anderen Welt zu sein scheint, als ob es schon mal dort drüben auf den grünen Wiesen schnuppert… „Komm, erzähl mir von dort, wo wir uns irgendwann wieder sehen!“ möchten wir sagen. Es braucht keine Worte mehr, wir verständigen uns über lange Blicke, in denen wir tief in den Augen des anderen versinken. Ohne zu zwinkern tauchen wir ein in einen Dialog, der so oft die unausgesprochene Frage enthält: „Was mach ich, wenn du nicht mehr hier bist?“ Und es kommt die Antwort: „Aber ich bin noch hier.“ „Aber du musst irgendwann sterben?!“ Und zurück kommt: „Wir alle müssen irgendwann sterben!“ … So gelassen, dass wir gleichzeitig lachen und heulen könnten.


Wir haben das Gefühl, dass es noch so viel zu sagen gibt und plötzlich kommt die Angst, dass die Zeit nicht reichen wird. Denn der Tod sitzt auf unserer linken Schulter und die Uhr tickt unaufhaltsam weiter, für uns, die wir mit Tieren zusammen leben und diese in der Regel auch überleben werden. Aber auch unsere eigene Uhr tickt unaufhaltsam! Wenn jemand diese unsere Uhr an die Wand hängen würde, genau da hin, wo wir sie immer sehen können, und sie würde von einem statistisch zu erwartenden Lebensalter an rückwärts ticken, dann würden wir jede Sekunde unseres Lebens plötzlich als so wertvoll erachten, wie sie ist. Wir würden nicht so viel Zeit einfach vergeuden, sondern versuchen, jeden Augenblick das Beste draus zu machen… wie unsere Tiere!


Die Zeit mit unseren alten Tieren ist etwas ganz Besonderes! Es ist eine Zeit der Erkenntnisse, die wir durch ihre unendliche Weisheit über uns und über das Leben erfahren! Wir sollten jeden gemeinsamen Tag, jede Stunde genießen, denn heute ist nicht DER Tag, also sind wir einfach dankbar und glücklich über jeden weiteren!



Nickname 18.10.2016, 21.12 | (0/0) Kommentare | PL

Eine spannende Frage

Nickname 14.10.2016, 15.27 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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