Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Feuerwerk

Himmlisch, diese Ruhe!

So, die Silvesternacht hätten wir glücklich überstanden. Das freut vor allem unsere drei Süßen, die heute fast den ganzen Tag verschlafen haben. Für sie gab es reichlich Stress, weil die Knallerei hier gestern schon um 17 Uhr losging. Zwischen Mitternacht und ein Uhr früh wurde dann ohne Pause durchgeböllert. Ein paar ganz nette Funkenregen waren dabei; manche Nachbarn hatten sich wohl gedacht, weniger ist mehr und lieber in einige schöne Raketen investiert. Das meiste war aber einfach nur unerträglich laut. Nach meinem Hörsturz bin ich zwar besonders lärmempfindlich geworden, doch der Beste meinte auch, so schlimm wie in diesem Jahr war es lange nicht mehr.


Jetzt liegt Barny ganz entspannt in seinem Körbchen neben mir und schnorchelt vor sich hin.



Er wird ja immer richtig wütend, verbellt jeden Knaller einzeln und hatte entsprechend viel zu tun. Gespannt waren wir, wie Woody reagieren würde. Die Sache war ihm offensichtlich nicht geheuer, aber als großer Hund mochte es das wohl nicht zugeben. Er traute sich sogar einmal nach draußen in den Garten, machte jedoch, nachdem er das Geschäftliche erledigt hatte, postwendend wieder kehrt. Nelly trifft es immer am schlimmsten. Sobald der erste Kracher zu hören ist, verwandelt sie sich in ein zitterndes Häufchen Angst. Sie verkriecht sich dann in irgendeiner Ecke und lässt sich nicht einmal mit den feinsten Leckerlis hervorlocken, geschweige denn zum Rausgehen überreden. Demzufolge ist ihr in der Nacht ein kleines Malheurchen passiert, auf das Barny uns morgens diskret aufmerksam machte.


Früher gab es auch bei uns ein Feuerwerk. Mein Vater hatte Silvester Geburtstag, was für Familie und Freunde natürlich äußerst praktisch war, denn sie wussten immer, wohin sie zum Feiern gehen konnten. Wir haben aber nie so eine wüste Böllerei veranstaltet, wie sie heute üblich ist. Zwei oder drei Sonnen, ein paar Raketen und für jeden Gast eine Wunderkerze, das war´s.


Damals waren die Feuerwerksartikel allerdings kein lebensgefährlicher Billigramsch aus Polen oder Fernost, sondern deutlich teurer, dafür aber auch sicherer als heutzutage. Und mich beschleichen, wenn diese unsäglichen Batterien mit wer weiß wie vielen Schuss abgefeuert werden, noch ganz andere Gedanken. Ich erinnere mich nämlich, wie meine Omi immer sagte: „Weißt du, Kind, so ähnlich hat es sich im Krieg angehört, als die Bomben fielen.“ Hoffentlich müssen wir nie einen derartigen Vergleich anstellen.


In diesem Sinne, uns allen

ein friedliches, unbeschwertes Jahr!


Nickname 01.01.2017, 17.33 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Rücksichtsvolle Fröhlichkeit

Wenn es die Deutschen zu Silvester wieder so richtig krachen lassen, verkriechen sich auch wieder viele Hunde und Katzen ängstlich unterm Sofa. Tiere haben schließlich ein bedeutend empfindlicheres Gehör als der Mensch, für sie sind explodierende Raketen und Böller echter Stress.

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. gibt nützliche Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter:


Schließen Sie Fenster und Türen und lassen Sie die Rollläden herunter. Je weniger Licht und Lärm nach innen drängen, umso besser.


Bleiben Sie bei Ihrem Tier oder stellen Sie ihm eine andere ihm vertraute Person während des Jahreswechsels an seine Seite.


Nehmen Sie Ihrem Tier nicht die Möglichkeit des Hörens. Die Ohren zuhalten oder gar verstopfen führt dazu, dass es sich nur noch mehr aufregt.


Beginnen Sie bereits einige Tage vorher mit der Vorbereitung auf die Silvesternacht: Besonders Haltern ängstlicher Hunde raten wir, die Tiere rund um das Feuerwerk beim Gassigehen anzuleinen, da bereits vor und auch nach dem 31. Dezember Knaller gezündet werden könnten.


Ganz wichtig: Der Tierhalter darf selbst keine Nervosität oder übertriebene Fürsorge zeigen, sondern sollte Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen und das Tier nicht in seiner Angst bestärken.


Angstlösende Medikamente vom Tierarzt helfen unmittelbar, leichte Beruhigungsmittel reichen meist nicht aus. Etliche Tierhalter berichten über gute Erfahrungen mit alternativen Präparaten wie Homöopathika bzw. Bachblütenextrakten (Anm.: Bei letzteren sollte mit der Verabreichung schon einige Tage vor dem großen Ereignis begonnen werden, weil diese Präparate ihre Wirkung erst allmählich aufbauen).


Philip McCreight, Leiter von TASSO: „Wer ängstliche Tiere besitzt, sollte eines auf keinen Fall tun: selbst mitknallen. Dies wäre ausgesprochen verantwortungslos.“ Weitaus sinnvoller sei es, die Vorhänge zu schließen und Fernseher, Radio oder den CD-Player auf eine etwas höhere Lautstärke zu stellen. Für mich ist der Silvesterlärm ohnehin unsinnig, teuer und akustische Umweltverschmutzung (Anm.: Müllberge und Klimabelastung kommen noch hinzu), die nicht nur unsere Haustiere, sondern auch die Wildtiere beeinträchtigt“, ergänzt McCreight.


Jedes Jahr gehen in der Notrufzentrale zu Silvester vermehrt Vermisstenmeldungen ein: Hunde- und Katzenhalter schildern verzweifelt, wie ihre Lieblinge inmitten der lauten und bunten Feuerwerke, die den Jahreswechsel oft schon einige Tage vor Silvester ankündigen, plötzlich Reißaus genommen haben und nun unauffindbar sind.

Denn: Was für viele von uns ein aufregendes Erlebnis ist, ist für Haustiere der reinste Stress. Tiere haben ein weitaus besseres Gehör als wir Menschen und reagieren wesentlich empfindlicher auf Lautstärke: Schnell wird der für uns ganz normale Spaß zur reinsten Qual für sie. In ihrer Not versuchen sie, der scheinbaren Gefahr durch panische Flucht zu entgehen.

"Hundehalter sind gut beraten, ihre Lieblinge in der Zeit kurz vor dem Jahreswechsel, besonders gut im Auge zu behalten und nicht darauf vertrauen, dass sie abrufbar sind. Aber auch ein angeleinter Hund kann sich plötzlich losreißen und das Weite suchen. Es genügt nur ein einziger Knall", gibt Philip McCreight zu bedenken. "Katzenhalter sollten sich überlegen, ob sie ihre Freigängerkatzen in der Zeit um Neujahr herum nicht lieber in den heimischen, schützenden vier Wänden behalten wollen."

Lärm, Menschenansammlungen oder andere unvorhersehbare Einflüsse begünstigen, dass Tiere aus der Not heraus das Weite suchen.


©http://www.tasso.net/


In diesem Sinne:

Einen fröhlichen, stressfreien Jahreswechsel

für Mensch und Tier!



 

Nickname 28.12.2016, 16.24 | (0/0) Kommentare | PL

Rücksichtsvolle Fröhlichkeit

Wenn es die Deutschen zu Silvester wieder so richtig krachen lassen, verkriechen sich auch wieder viele Hunde und Katzen ängstlich unterm Sofa. Tiere haben schließlich ein bedeutend empfindlicheres Gehör als der Mensch, für sie sind explodierende Raketen und Böller echter Stress.

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. gibt nützliche Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter:


Schließen Sie Fenster und Türen und lassen Sie die Rollläden herunter. Je weniger Licht und Lärm nach innen drängen, umso besser.


Bleiben Sie bei Ihrem Tier oder stellen Sie ihm eine andere ihm vertraute Person während des Jahreswechsels an seine Seite.


Nehmen Sie Ihrem Tier nicht die Möglichkeit des Hörens. Die Ohren zuhalten oder gar verstopfen führt dazu, dass es sich nur noch mehr aufregt.


Beginnen Sie bereits einige Tage vorher mit der Vorbereitung auf die Silvesternacht: Besonders Haltern ängstlicher Hunde raten wir, die Tiere rund um das Feuerwerk beim Gassigehen anzuleinen, da bereits vor und auch nach dem 31. Dezember Knaller gezündet werden könnten.


Ganz wichtig: Der Tierhalter darf selbst keine Nervosität oder übertriebene Fürsorge zeigen, sondern sollte Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen und das Tier nicht in seiner Angst bestärken.


Angstlösende Medikamente vom Tierarzt helfen unmittelbar, leichte Beruhigungsmittel reichen meist nicht aus. Etliche Tierhalter berichten über gute Erfahrungen mit alternativen Präparaten wie Homöopathika bzw. Bachblütenextrakten (Anm.: Bei letzteren sollte mit der Verabreichung schon einige Tage vor dem großen Ereignis begonnen werden, weil diese Präparate ihre Wirkung erst allmählich aufbauen).


Philip McCreight, Leiter von TASSO: „Wer ängstliche Tiere besitzt, sollte eines auf keinen Fall tun: selbst mitknallen. Dies wäre ausgesprochen verantwortungslos.“ Weitaus sinnvoller sei es, die Vorhänge zu schließen und Fernseher, Radio oder den CD-Player auf eine etwas höhere Lautstärke zu stellen. „Für mich ist der Silvesterlärm ohnehin unsinnig, teuer und akustische Umweltverschmutzung (Anm.: Müllberge und Klimabelastung kommen noch hinzu), die nicht nur unsere Haustiere, sondern auch die Wildtiere beeinträchtigt“, ergänzt McCreight.


Jedes Jahr gehen in der Notrufzentrale zu Silvester vermehrt Vermisstenmeldungen ein: Hunde- und Katzenhalter schildern verzweifelt, wie ihre Lieblinge inmitten der lauten und bunten Feuerwerke, die den Jahreswechsel oft schon einige Tage vor Silvester ankündigen, plötzlich Reißaus genommen haben und nun unauffindbar sind.

Denn: Was für viele von uns ein aufregendes Erlebnis ist, ist für Haustiere der reinste Stress. Tiere haben ein weitaus besseres Gehör als wir Menschen und reagieren wesentlich empfindlicher auf Lautstärke: Schnell wird der für uns ganz normale Spaß zur reinsten Qual für sie. In ihrer Not versuchen sie, der scheinbaren Gefahr durch panische Flucht zu entgehen.

"Hundehalter sind gut beraten, ihre Lieblinge in der Zeit kurz vor dem Jahreswechsel, besonders gut im Auge zu behalten und nicht darauf vertrauen, dass sie abrufbar sind. Aber auch ein angeleinter Hund kann sich plötzlich losreißen und das Weite suchen. Es genügt nur ein einziger Knall", gibt Philip McCreight zu bedenken. "Katzenhalter sollten sich überlegen, ob sie ihre Freigängerkatzen in der Zeit um Neujahr herum nicht lieber in den heimischen, schützenden vier Wänden behalten wollen."

Lärm, Menschenansammlungen oder andere unvorhersehbare Einflüsse begünstigen, dass Tiere aus der Not heraus das Weite suchen.


©http://www.tasso.net/


In diesem Sinne,

einen fröhlichen und stressfreien Jahreswechsel

für Mensch und Tier!



 

Nickname 29.12.2015, 17.29 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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Komisch! Meine Socken sind immer paarweise au
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So eine Eselsbrücke habe ich mir für Stalakmi
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Dankeschön! Heute Abend hat der Michel etwas
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Liebe Sabine,durch die Erkältung und den Hust
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Geschäftstüchtig der Mann!Gruß, G.
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Überaus schön! Herzlichen Dank für die Lach-A
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Gudrun:
Ja! Da haben die Tiere eigentlich vollkommen
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Guten Morgen, liebe Bärliner,heute muss ich a
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Liebe Sabine,ja,sehr schön ist das geschriebe
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Sehr schön geschrieben. Hoffentlich denkt man
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