Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Computer

Nur für Intellektuelle...

...oder jene, die sonst noch folgen können. Ich bin raus!

Bedienungsanleitung
einer Textverarbeitungssoftware:

"Indem Sie die Druckformatvorlage des Dokuments mit der Druckformatvorlage der Druckformatvorlage verbinden,
können Sie die Druckformatvorlage der Dokumentenvorlage aktualisieren.

Wenn Sie die Druckformatvorlage eines Dokuments mit der Druckformatvorlage einer Dokumentenvorlage verbinden,
ersetzen die Druckformatdefinitionen des Dokuments die gleichnamigen Druckformatdefinitionen der Dokumentenvorlage."

(QUELLE: zuhause.de)


Nickname 09.01.2017, 17.43 | (0/0) Kommentare | PL

Beinahe filmreif

Robin, der achtjährige Enkel meiner Freundin Melanie, ist ein richtiges, kleines Schlitzohr, so ein echter Pfiffikus. Er besitzt einen nahezu unwiderstehlichen Charme, den er sehr gezielt einzusetzen versteht. Mit seinem treuherzigen Augenaufschlag bringt er ganze Felswände zum Einsturz und lässt auch noch die letzten Eisberge schmelzen. Die Mädchen, denen er damit später zweifellos einmal das Herz brechen wird, tun mir heute schon leid.




Nun ist Robin zwar kein Wunderkind, aber hochintelligent und ein kleines Genie in Mathe. Seine Aufgaben rechnet er im Kopf schneller aus, als andere mit dem Taschenrechner, und bei Klassenarbeiten ist er in der Hälfte der Zeit fertig – oft zum Ärger der Lehrerin, weil er sich den Rest der Stunde damit vertreibt, seine Mitschüler durch Clownerien von der Arbeit abzulenken. Seine Begeisterung für dieses Fach zeigt sich auch in der Wahl seiner Spielsachen, die am besten alle geometrisch, das heißt viereckig geformt sein sollen: Playstation, Fernseher und PC. An letzterem bewirtschaftet er nicht nur seinen virtuellen Bauernhof, sondern erbaut Flughäfen und sogar ganze Städte. Zu seinen Fernsehlieblingen zählen unter anderem Captain Picard und Mister Spock, auch Tom und Jerry lässt er gern über den Bildschirm flimmern. Am liebsten würde er so den ganzen Tag im Schlafanzug, auf dem Teppich liegend, vor der Mattscheibe verbringen.




Fast alle Kinder übernachten gern bei Oma und Opa, weil sie dort meistens viel mehr Freiheiten als bei den Eltern haben. Aber natürlich muss auch hier irgendwann Feierabend sein. Nun gehört ein simples "Nein" leider nicht Robins bevorzugtem Wortschatz an. Deswegen bleibt meiner Freundin oft nichts weiter übrig, als ein rigoroses Machtwort zu sprechen, in etwa so: "Entweder du machst jetzt auf der Stelle den Fernseher (wahlweise die Playstation, den Computer) aus, oder es gibt keinen Käsekuchen!" Das zieht, wenigstens für den Moment, weil der Kleine für diese Leckerei so ziemlich alles tun würde. Aber dann genügt ein unbewachter Augenblick, beispielsweise wenn Melanie telefoniert. Das tut sie ausgiebig und oft, denn ihr großer Freundeskreis reicht weit über ihre Heimatstadt hinaus. Sie braucht dabei nur kurz aus dem Zimmer gehen, weil es manchmal etwas zu bereden gibt, das nicht unbedingt für Kinderohren bestimmt ist – und schon errichtet der Kleine per Mausklick neue Wolkenkratzer, verkauft Eier von seiner Hühnerfarm oder schert seine Schafe.


Auch am Sonntag konnte und wollte er wieder kein Ende finden. Auf Melanies energisches "Robin, für heute ist es genug, morgen hast du Schule!" warf er ihr unter langen, seidigen Wimpern einen Blick zu, bei dem sämtliche romantischen Kinohelden, einschließlich Clark Gable, Rock Hudson und Gregory Peck, vor Neid erblasst wären, und schmeichelte: "Och nöö, nur noch zehn Minuten, biiiitte!" Aber Melanie blieb hart: "Nein, es reicht. Jetzt gibt es Abendbrot, dann wird geduscht, und danach geht es ab ins Bett!" Vor Staunen riss der Kleine die Augen ganz weit auf, zog einen Schmollmund und meinte enttäuscht: "Komisch, im Film klappt das jedes Mal!" "Na, und ich habe mich vielleicht gewundert, was für Streifen der Junge sich zu Hause ansieht", erzählte Melanie mir später am Telefon. "Dabei dachte ich bisher immer, dass er nur ´Star Wars´ guckt…"

Nickname 13.07.2016, 17.03 | (0/0) Kommentare | PL

Der kleine, feine Unterschied oder: Der Computer hat immer recht!

Amerikanische Wissenschaftler haben einen Supercomputer entwickelt, der angeblich alles wissen soll.

Ein Kaufinteressent möchte natürlich vor dem Erwerb die Probe aufs Exempel machen und stellt eine Testfrage:

"Wo ist mein Bruder zur Zeit?", will er vom Computer wissen. Die Wissenschaftler geben die Frage ein, und der Computer rechnet. Dann druckt er die Antwort aus:

"Ihr Bruder sitzt in der Maschine LH474 nach Peking! Er will dort mit der Firma Osuhushi einen Vertrag in Höhe von 2 Mio. Dollar abschließen über die Lieferung von ..." [weitere diskrete Informationen folgen].

Der Käufer ist begeistert, möchte aber noch einen Test haben und will wissen:
"Wo ist mein Vater zur Zeit?" Wieder rechnet der Computer und druckt aus:
"Ihr Vater sitzt am Mississippi und angelt!"

"Haa!", schreit der Käufer, "habe ich es doch geahnt, dass er nicht alles weiß! Mein Vater ist vor fünf Jahren gestorben!"
Die Wissenschaftler sind bestürzt, überlegen und geben dann die Frage nochmals zur Kontrolle ein. Der Computer rechnet länger und druckt:

"Gestorben ist der GATTE IHRER MUTTER! Ihr VATER sitzt am Mississippi und angelt!"

Nickname 30.06.2016, 09.12 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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