Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Engel

Des Pudels Kern


Schon als kleines Mädchen hatte ich mit dem lieben Gott meine Not. Ich dachte wohl, dass es ihn gab; jemand musste schließlich die Erde erschaffen haben, die Tiere, die Blumen, die anderen Menschen und mich selbst. Nur das Bild des alten, gütigen, weisen Mannes mit Bart, das man uns Kindern von ihm malte, passte mir nicht. Für diese Darstellung waren die älteren Herren, die ich kannte, nämlich meine beiden Großväter, einfach zu schlechte Vorbilder.


Ebenso missfiel mir der Gedanke, Gott säße irgendwo im Himmel und würde nur darauf lauern, dass ich etwas Verbotenes tat, wofür er mich bestrafen konnte. Diese Angst wird in nahezu allen Religionen geschürt: "Wenn du gegen eines der Gebote verstößt, nicht blind gehorchst, dich nicht klein machst oder dich der höchsten Autorität widersetzt, musst du auf ewig in der Hölle die furchtbarsten Qualen erdulden." Angst essen Seele auf, heißt es; aber Gott ist sicherlich kein Kannibale.


Am wenigsten behagte mir die Vorstellung des angeblichen Getrenntseins von Gott. Er als der Allmächtige da oben, ich als kleines, unbedeutendes Würmchen hier unten - nach meinem Empfinden konnte das so nicht stimmen. Schon früh hatte ich mich der Natur verbunden gefühlt. Ich erinnere mich noch, wie ich meiner Omi erzählte: "Weißt du, ich glaube, der liebe Gott wohnt im Wald!", und sie antwortete: "Ja, mein Kind, der liebe Gott wohnt in Allem, überall, und in Jedem von uns." Diese Art zu glauben nennt man Pantheismus, doch das wussten wir beide damals natürlich nicht.


Alle sind eins, und Jeder fühlt sich mit Jedem verbunden. Verstehen und Verzeihen heißen die Zauberwörter in der großen, himmlischen Familie. Einer Familie, in der es - anders, als es in meiner irdischen der Fall war - statt vieler Ungerechtigkeiten, Eifersucht und Neid nur gegenseitiges Verständnis, Harmonie und Freude gibt.


Gottvater und -mutter sind reines Licht und pure Liebesenergie. Als ein Teil davon habe ich die heilige Pflicht und Schuldigkeit, allem Lebendigen - einschließlich mir selbst - mit größtmöglicher Achtung und Liebe zu begegnen.


Wie passen die von mir so geliebten Engel in dieses märchenhafte Bild? Ich betrachte sie als meine himmlischen Geschwister, die immer für mich da sind und auf die ich mich jederzeit verlassen kann.


Manch einem werden solche Ideen wohl allzu naiv und weltfremd erscheinen. Ich halte sie für des Pudels Kern und habe für mich beschlossen, an das zu glauben, was mich freut und mir gut tut. Vielleicht versetze ich damit keine Berge. Doch ich bin schon zufrieden, wenn es mir gelingt, ein paar von den winzigen Steinchen aus dem Weg zu schaffen, die uns manchmal in die Schuhe geraten und so gemein an den Fußsohlen pieken.



fürs Lesen, und bleiben Sie behütet!

Nickname 15.01.2017, 17.38 | (0/0) Kommentare | PL

Wenn Hunde in den Himmel kommen

Wenn Hunde in den Himmel kommen, brauchen sie keine Flügel, denn Gott weiß, dass Hunde rennen möchten.


So gibt er ihnen Wiesen. Wiesen und Wiesen und Wiesen.
Wenn ein Hund im Himmel ankommt, dann rennt er einfach los.


Im Hundehimmel gibt es schöne Seen, groß und klar. Und überall Gänse, die flattern und schnattern, zupfen und rupfen. Hunde lieben das.


Sie rennen am Wasser entlang und bellen und bellen. Und Gott, hinter einem Baum verborgen, schaut ihnen zu und lächelt.


Natürlich gibt es Engel dort, Engelkinder.


Gott weiß, dass Hunde Kinder mehr lieben als alles andere sonst auf der Welt. Darum schickt er viele Engelkinder in seinen in seinen Hundehimmel. Es gibt dort Kinder mit Fahrrädern und Kinder mit Schlitten; es gibt Kinder, die rote Gummibälle werfen, und Kinder, die ihre Drachen durch die Wolken ziehen. Die Hunde sind dabei, und die Kinder lieben sie heiß.


Und, oh, Hundekuchen! Hundekuchen über Hundekuchen, so weit das Auge reicht.


Gott hat einen Sinn für Humor. So gibt er seinen Hundekuchen die Gestalt von witzigen Tieren und anderen Sachen:
Kätzchen-Hundekuchen gibt es und Eichhörnchen-Hundekuchen. Aber auch Eiskrem-Hundekuchen und Schinkenbrötchen-Hundekuchen.


Klar, jeder Engel, der vorbeikommt, hat einen Leckerbissen für jeden Hund. Und natürlich, alle Gottes-Hunde gehorchen sofort, wenn ein Engel „Sitz!“ sagt.
Im Hundehimmel wird jeder Hund ein guter Hund.


Gott schüttelt unermüdlich Wolken auf; damit macht er weiche Kuschelbetten für seinen Hunde im Hundehimmel.
Und wenn sie dann müde sind vom vielen Rennen und Bellen und Schinkenbrötchen verschlingen, findet ein jeder von ihnen ein Wolkenbett zu Schlafen.


Sie legen sich nieder, drehen sich um und um auf ihrer Wolke…
…bis sie genau richtig liegen, und dann rollen sie sich zusammen und schlafen ein.
Gott wacht über jeden Einzelnen von ihnen, und schlechte Träume gibt es nicht.


Leider nicht alle, aber viele Hunde im Hundehimmel haben jemandem gehört, solange sie auf der Erde waren. Natürlich haben sie das nicht vergessen. Ihr Himmel ist voller Erinnerungen.


Und manchmal führt ein Engel einen Hund zu einem kleinen Besuch zurück auf die Erde. Niemand auf der Erde kann ihn sehen oder hören.
Aber der Hund schnüffelt in seinem alten Hof herum, sieht nach der Katze von nebenan, folgt seinem Menschenkind auf dem Schulweg, hockt sich vor die Gartentür und wartet auf den Briefträger. Und dann, wenn er zufrieden feststellt, dass alles in Ordnung ist, kehrt er mit seinem Engel in den Himmel zurück.


Denn das ist ihr Platz, ganz in der Nähe Gottes, der sie geschaffen hat.


Die Hunde im Hundehimmel, die auf der Erde kein richtiges Zuhause hatten, bekommen eines im Himmel. Dort haben sie Höfe und Vorgärten zum darin Spielen, und Sofas zum darauf Liegen und Tische zum darunter Sitzen, während die Engel ihre Mahlzeiten einnehmen. Natürlich hat jeder Hund seinen Napf mit seinem Namen darauf.
Und jeder Hund wird den ganzen Tag gestreichelt und bekommt gesagt, wie brav er ist.


Hunde dürfen im Hundehimmel bleiben, solange sie möchten, und das kann bedeuten, für immer.


Wenn alte Freunde ankommen, werden sie schon erwartet. Die Hunde im Hundehimmel sind da, gleich an der Himmelspforte:


Beinahe wie Engel!


(gefunden im Internet, Verfasser leider unbekannt)



Unser geliebter BOBBY -

eines von 13 Sternenkindern,

die uns auf der anderen Seite erwarten

Nickname 27.12.2016, 16.28 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Ich sehe, was du nicht siehst

Als ERDENENGEL begegnen wir uns neu von HERZ zu HERZ. Jeder ist für sich vollkommen, hat die männlichen und weiblichen Anteile in sich ins Gleichgewicht gebracht. Ich sehe dich und du siehst mich - so, wie wir sind!


Gemeinsam erschaffen wir etwas NEUES, und BEDINGUNGSLOSE Liebe ist in FREIHEIT möglich.

Nickname 03.09.2016, 09.25 | (0/0) Kommentare | PL

Ein Satz voller Saft und Kraft


"Zusammen

mit meinem Engel

macht alles Freude.
Er gibt mir Kraft - überall!"



***************

***************




Ein persönliches Wort von mir: Manchen von Ihnen mögen derartige Sätze recht naiv und blauäugig erscheinen. Klingen sie doch fast wie aus einem Märchen: zu schön, um wahr zu sein und unglaubwürdig angesichts all des Hasses und der Gewalt in der Welt. Aber das ist genau der Punkt. Wenn man vom Gesetz der Resonanz ausgeht, das besagt "Wie innen, so außen", dann ist es nur folgerichtig, zuerst für den eigenen inneren Frieden zu sorgen. Dabei können solche Kraftsätze sehr hilfreich sein. Wenn man sie sich immer wieder vorsagt, bis man sie verinnerlicht hat, spürt man, wie man ruhiger wird und sich entspannt. Das strahlt man dann natürlich auch nach außen und wirkt somit wohltuend auf andere - so, als ob man einen flachen Stein ins Wasser wirft, der dann immer wietere Kreise zieht. Ralf Senftleben (nachzulesen auf zeitzuleben.de) formuliert es treffend so:


Wenn Sie sich mit dem Thema der "Persönlichkeitsentwicklung" beschäftigen, sind Sie bestimmt schon einmal über das Resonanzprinzip gestolpert. Das ist die Idee, dass alles, was uns passiert, irgendwie etwas mit uns selbst zu tun hat.


Es gibt ja das Sprichwort:

„Wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es auch zurück.“

Dieser alte Spruch beschreibt so ungefähr das Resonanzprinzip.


Wir alle rufen ständig bewusst oder unbewusst Dinge in den sprichwörtlichen Wald. Oder sagen wir besser: in die Welt. Damit sind aber natürlich nicht nur unsere Worte gemeint, sondern noch mehr unsere Taten.


Und die Stimme, die aus der Welt zurückkommt, hat meistens etwas damit zu tun, was wir vorher in die Welt hineingesprochen haben. Es kann aber auch etwas aus der Welt zurückkommen, weil wir vorher etwas NICHT in die Welt gegeben haben. Das heißt, auch Unterlassungssünden spielen beim Resonanzprinzip eine Rolle.


Ein nützliches Denkmodell


Unter den Verfechtern des Resonanzprinzips gibt es übrigens auch die, die sagen, dass dieses Prinzip immer und überall gilt; dass also grundsätzlich ALLES, was uns passiert, etwas mit uns selbst zu tun hat. Diese eher dogmatische Sichtweise teile ich persönlich nicht. Denn unser Leben hängt immer auch von Dingen ab, die jenseits unseres Einflusses liegen.


Für mich ist das Resonanzprinzip eher ein nützliches Denkmodell. Es hilft mir, in unerwünschten oder schlichtweg hässlichen Situationen über meinen Anteil an der Sache nachzudenken. Das Resonanzprinzip erlaubt mir hier, aus kniffeligen Situationen zu lernen, damit ich es das nächste Mal besser machen kann.


Ich sage mir dann:


1. O.k., du hast hier eine Situation, die du dir anders gewünscht hättest.
2. Und wenn ich ehrlich mit mir bin, habe ich bestimmt etwas in die Welt gegeben, das diese Situation mit hervorgebracht hat.
3. Oder ich habe vergessen, etwas zu sagen oder zu tun, so dass es dazu kommen konnte.
4. Ich sage nicht, dass ich alleine Schuld bin. Ich sage nur, dass ich auch meinen Anteil an der ganzen Sache habe.
5. Also, was genau war mein Teil an dieser Situation?
6. Und was kann ich das nächste Mal anders machen, damit diese Geschichte das nächste Mal nicht mehr passiert?


Diese Fragen zeigen so ungefähr den Denkprozess, mit dem man aus seinen Fehlern lernen kann.


Bei sich ansetzen


Wenn man das Resonanzprinzip anwendet, dann schaut man in erster Linie auf sich selbst und weniger auf die anderen, die an der Situation beteiligt waren. Das ist eine höchst pragmatische Sichtweise, denn bei uns selbst können wir am einfachsten ansetzen, um für die Zukunft etwas zu ändern.


Andere Menschen können wir dauerhaft kaum ändern. Auch nicht die Umgebung oder die Welt, in der wir leben. Aber uns selbst können wir ändern. Das ist zwar auch nicht immer einfach. Aber es ist ganz oft die einzige Chance, die wir haben, wenn wir etwas ändern wollen.


Nicht nach dem Schuldigen suchen


Und wenn Ihnen etwas Unangenehmes passiert ist, suchen Sie besser auch nicht nach dem Schuldigen. Warum soll man das nicht machen? Weil es ja nie nur EINEN Schuldigen gibt. Alles, was passiert, ist das Resultat von vielen, vielen Menschen, Umständen und Einflüssen.


Wir möchten zu unserer eigenen Entlastung zwar gerne einen einzigen Schuldigen haben, damit wir es nicht gewesen sind. Und damit es jemand gibt, auf den wir unseren Zorn konzentrieren können. Und damit es jemand gibt, den wir bestrafen und dann zur Tagesordnung übergehen können. Aber das Bestrafen des Schuldigen ändert ja selten das System, das den „Schuldigen“ hervorgebracht hat. Und damit haben wir nur das Symptom bekämpft und nicht die Ursache. Und wir haben dann schnell wieder den gleichen Salat.


Nach dem Resonanzprinzip gibt es keinen einzelnen Schuldigen. Sondern es gibt immer nur eine Reihe von Menschen, die durch ihr Tun oder ihre Unterlassungen einen Anteil an der augenblicklichen Situation haben.


Und die Suche nach einem Schuldigen ist zwar seelisch kurzfristig entlastend. Aber sie kann auch wirksam verhindern, dass man seinen eigenen Anteil an einer Situation sieht und für die Zukunft etwas daraus lernt.


Entspannt mit der eigenen Unzulänglichkeit umgehen


Wenn wir uns immer auf unseren eigenen Anteil konzentrieren, kommen wir manchmal zwangsläufig mit unserer eigenen Unzulänglichkeit, mit unseren Schwächen und unseren wunden Punkten in Berührung. Das macht natürlich nur bedingt Spaß, und das auszuhalten muss man auch erst einmal lernen.


Hier ist es wichtig, möglichst entspannt und verständnisvoll mit sich selbst umzugehen.Machen Sie sich bitte klar, dass jeder von uns eine Menge Unfertigkeiten, Baustellen und Reizpunkte mit sich rumschleppt. Das trifft auch auf Sie zu. Genau wie auf mich. Oder auf Ihren Chef. Und auf Ihre Eltern. Das gilt einfach für uns alle.Und das ist es auch, was das Menschsein interessant macht. Wenn wir perfekt wären, dann wären wir vollkommen und komplett langweilig. Und unser Leben wäre ohne Höhen und Tiefen. Erst unsere Schwächen machen uns menschlich, interessant und letztlich auch liebenswert.


Sagen Sie sich also oft Dinge wie:


•„Ja, ich habe meine Fehler. Manche meiner Fehler akzeptiere ich, wie sie sind. An anderen arbeite ich.“
•„Es ist nicht meine Aufgabe, perfekt zu sein.“
•„Ja, ich habe einen Fehler gemacht und ich bin da auch nicht stolz drauf. Aber das bedeutet nicht, dass ich ein schlechter Mensch bin. Das bedeutet nur, dass ich – wie jeder von uns – ein unfertiger Mensch bin.“
•„Zum Menschsein gehört es dazu, Fehler zu machen. Und solange ich meine Fehler sehe und daraus etwas lerne, ist das auch vollkommen in Ordnung.“


Das eigene Leben beleuchten


Das Resonanzprinzip ist ein sehr praktisches Instrument, um über sich selbst und den eigenen Wachstumsprozess nachzudenken.

Denken Sie doch mal kurz über Ihr Leben nach:


•Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Lebensqualität? Sind Sie hier zufrieden? Oder eher nicht?
•Wie sieht es mit Ihrem Beruf aus? Sind Sie mit Ihrer Situation zufrieden oder darf es gerne anders werden?
•Was ist mit Ihrem Liebesleben? Ist hier alles gut oder gibt es Verbesserungsmöglichkeiten?
•Wie steht es mit Ihren Finanzen? Stimmt hier alles? Oder muss sich etwa ändern?


Und dann fragen Sie sich:


•Was habe ich in die Welt gegeben, das dazu beigetragen hat, dass ich in dieser Situation gelandet bin?
Bei unerwünschten Situationen: Was hätte ich anders machen müssen, um vielleicht nicht in dieser Situation zu landen, in der ich heute bin?
•Oder was müsste ich vielleicht in die Welt geben, um etwas zu ändern?
•Oder was sollte ich nicht mehr in die Welt geben, um etwas zu ändern?


Hier macht es auch oft Sinn, Menschen zu fragen, die einen gut kennen und die einem wirklich wohlgesonnen sind. Denn andere sehen oft viel klarer, was wir in die Welt geben, als wir selbst.


Das Resonanzprinzip hilft Ihnen, mehr Verantwortung für sich und Ihr Leben zu übernehmen. Es hilft Ihnen dabei, zu lernen und zu wachsen. Es hilft Ihnen, nicht immer gleich nach einem Schuldigen zu suchen und Ihren Anteil an Ihrer Situation zu erkennen. Und es kann Ihnen auch helfen, mit der Zeit mehr Verständnis für sich selbst zu entwickeln.


Oder, um es auf den Punkt zu bringen:


Das Resonanzprinzip

ist Persönlichkeitsentwicklung in Reinform.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen friedlichen Tag.


Behütet

danke00152 fürs Lesen!

Nickname 07.08.2016, 09.55 | (0/0) Kommentare | PL

Im Sturm beschützt

"Wenn in meinem Leben
ein Sturm aufkommt,
finde ich bei meinem Engel Schutz.

Er schafft mir einen inneren Raum,
in dem ich Kraft schöpfen kann.

So kann ich dem wilden Abenteuer
'LEBEN'
mit neuer Energie begegnen."

Nickname 26.02.2016, 18.23 | (0/0) Kommentare | PL

Auf ein Wort

Manche fragen mich: "Warum führst du diese Seite hier, Deinen Seelengarten? Engel existieren doch höchstens in der Phantasie von ein paar weltfremden Esoterikern. Überhaupt fällt es angesichts all des Scheußlichen, das wir einander und unseren Mitgeschöpfen antun, schwer, noch an etwas Gutes im Menschen zu glauben!“ Letzteres stimmt. Trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass es Engel gibt, denn ich habe in meinem Leben schon oft Hilfe erfahren, die nicht von dieser Erde war. Die Vorstellung, dass ich dem ganzen Chaos um mich herum und den Widerwärtigkeiten in der Welt nicht völlig schutzlos ausgeliefert bin, unterstützt mich außerdem dabei, weiterzumachen und meinen Alltag zu meistern. Diese Sprüche sind meine eigenen kleinen Lichtblicke und haben für mich persönlich autosuggestive Kraft. Ich sage sie mir vor wie ein Mantra und spüre, sie entspannen mich und tun mir gut. Es heißt "Freude ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt." Sie kennen das: Wenn Sie einen flachen Stein ins Wasser werfen, zieht er zunächst nur enge, dann immer weitere Kreise. Vielleicht verhält es sich mit guten Gedanken ähnlich, darum teile ich Sie hier mit Ihnen.


"Das JA zu meinem Leben,
das JA zu meinem Tod
gibt mir die Kraft zu leben,
vom Morgen- bis zum Abendrot
und auch mitten in der Nacht,
wenn mein Engel bei mir wacht."

In diesem Sinne:

Nickname 30.01.2016, 16.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Wenn Hunde in den Himmel kommen

Wenn Hunde in den Himmel kommen, brauchen sie keine Flügel, denn Gott weiß, dass Hunde rennen möchten.


So gibt er ihnen Wiesen. Wiesen und Wiesen und Wiesen.
Wenn ein Hund im Himmel ankommt, dann rennt er einfach los.


Im Hundehimmel gibt es schöne Seen, groß und klar. Und überall Gänse, die flattern und schnattern, zupfen und rupfen. Hunde lieben das.


Sie rennen am Wasser entlang und bellen und bellen. Und Gott, hinter einem Baum verborgen, schaut ihnen zu und lächelt.


Natürlich gibt es Engel dort, Engelkinder.


Gott weiß, dass Hunde Kinder mehr lieben als alles andere sonst auf der Welt. Darum schickt er viele Engelkinder in seinen in seinen Hundehimmel. Es gibt dort Kinder mit Fahrrädern und Kinder mit Schlitten; es gibt Kinder, die rote Gummibälle werfen, und Kinder, die ihre Drachen durch die Wolken ziehen. Die Hunde sind dabei, und die Kinder lieben sie heiß.


Und, oh, Hundekuchen! Hundekuchen über Hundekuchen, so weit das Auge reicht.


Gott hat einen Sinn für Humor. So gibt er seinen Hundekuchen die Gestalt von witzigen Tieren und anderen Sachen:
Kätzchen-Hundekuchen gibt es und Eichhörnchen-Hundekuchen. Aber auch Eiskrem-Hundekuchen und Schinkenbrötchen-Hundekuchen.


Klar, jeder Engel, der vorbeikommt, hat einen Leckerbissen für jeden Hund. Und natürlich, alle Gottes-Hunde gehorchen sofort, wenn ein Engel „Sitz!“ sagt.
Im Hundehimmel wird jeder Hund ein guter Hund.


Gott schüttelt unermüdlich Wolken auf; damit macht er weiche Kuschelbetten für seinen Hunde im Hundehimmel.
Und wenn sie dann müde sind vom vielen Rennen und Bellen und Schinkenbrötchen verschlingen, findet ein jeder von ihnen ein Wolkenbett zu Schlafen.


Sie legen sich nieder, drehen sich um und um auf ihrer Wolke…
…bis sie genau richtig liegen, und dann rollen sie sich zusammen und schlafen ein.
Gott wacht über jeden Einzelnen von ihnen, und schlechte Träume gibt es nicht.


Leider nicht alle, aber viele Hunde im Hundehimmel haben jemandem gehört, solange sie auf der Erde waren. Natürlich haben sie das nicht vergessen. Ihr Himmel ist voller Erinnerungen.


Und manchmal führt ein Engel einen Hund zu einem kleinen Besuch zurück auf die Erde. Niemand auf der Erde kann ihn sehen oder hören.
Aber der Hund schnüffelt in seinem alten Hof herum, sieht nach der Katze von nebenan, folgt seinem Menschenkind auf dem Schulweg, hockt sich vor die Gartentür und wartet auf den Briefträger. Und dann, wenn er zufrieden feststellt, dass alles in Ordnung ist, kehrt er mit seinem Engel in den Himmel zurück.


Denn das ist ihr Platz, ganz in der Nähe Gottes, der sie geschaffen hat.


Die Hunde im Hundehimmel, die auf der Erde kein richtiges Zuhause hatten, bekommen eines im Himmel. Dort haben sie Höfe und Vorgärten zum darin Spielen, und Sofas zum darauf Liegen und Tische zum darunter Sitzen, während die Engel ihre Mahlzeiten einnehmen. Natürlich hat jeder Hund seinen Napf mit seinem Namen darauf.
Und jeder Hund wird den ganzen Tag gestreichelt und bekommt gesagt, wie brav er ist.


Hunde dürfen im Hundehimmel bleiben, solange sie möchten, und das kann bedeuten, für immer.


Wenn alte Freunde ankommen, werden sie schon erwartet. Die Hunde im Hundehimmel sind da, gleich an der Himmelspforte:


Beinahe wie Engel!


(gefunden im Internet, Verfasser leider unbekannt)



Unser Karlchen

Nickname 21.01.2016, 14.43 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

Lachen

Das Lachen hat eine wunderbare, heilende Kraft. Es lässt all deine Ängste von dir abfallen. Wenn du lachst, bist du gleich viel glücklicher und entspannter und deine Gedanken werden klarer.


Denke daran: Engel können nur deshalb fliegen, weil sie sich leicht und beschwingt fühlen. Also nimm auch deine Probleme leichter und erkenne an möglichst vielen Situationen das Lustige.


Lache mit anderen Menschen und über dich selbst.


Wenn du innerlich locker bleibst und lachst, werden deine Engel dir ganz überraschend neue Ideen und Vorschläge eingeben, durch die du manche deiner Schwierigkeiten in Vergnügen verwandeln kannst.


Lachen ist der Sonnenschein, der die Dunkelheit vertreibt; versuche daher, so oft es geht fröhlich und vergnügt zu sein und Spaß am Leben zu haben.



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Nickname 03.12.2015, 10.48 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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